Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Es ist so weit. Wieder ist ein Jahr vergangen.

Ich erinnere mich daran, dass ich letztes Jahr schrieb: „Schon wieder ein Jahr vorbei. Doch diesmal ist es nicht einfach nur ein Jahr… Dieses Jahr war anders als all die anderen Jahre zuvor. Und ganz ehrlich? Es fühlt sich nicht an, wie ein Jahr. Mir kommt es eher so vor, als wären sieben Jahre vergangen, obwohl die Zeit gerannt ist. Aber dieses Jahr ist so unfassbar viel passiert, dass ich einfach nicht glauben kann, dass all das in nur einem Jahr passiert sein soll.“

Nun, heute, genau ein Jahr später würde ich das wieder genau so unterschreiben. Würde sogar behauptet, dass dieses Jahr alles noch einmal getoppt hat, auch, wenn ich das niemals für möglich gehalten hätte. Das vergangene Jahr war besonders – es war herausfordernd, aufregend, emotional und sowohl von Triumphen, als auch von Tiefschlägen geprägt. Und dennoch schaue ich auf ein tolles und allen voran lehrreiches Jahr 2018 zurück.

Im Januar war meine erste Theoriephase und so begann für mich mein Studium in Heilbronn – der Beginn einer aufregenden vor allem aber anspruchsvollen Zeit. Damals schrieb ich an einem Geheimprojekt – auch wenn ich für mich erkannt habe, dass das Projekt nicht meinem Genre entspricht und ich es so nie beendet habe, war es einer meiner bislang wichtigsten Projekte, denn dieses Projekt sollte es schließlich sein, dass mich an eine Agentur brachte. Während ich also die Veröffentlichung von meinem zweiten Buchbaby Kontaminiert – toxisch verstrahlt vorantrieb, arbeitete ich nebenbei auf Hochtouren an Exposé und Leseprobe. Und so durfte ich am 03.03.2018 – den neben der Veröffentlichung meines ersten Buches, wohl bislang wichtigsten Schritt in meiner Autorenkarriere gehen – Ich unterschrieb meinen Agenturvertrag.

Noch heute kann ich kaum fassen, dass ich es wirklich geschafft habe. Der Weg zu einer Agentur war so unfassbar schwer, so viele Absagen, so viele Niederschläge, so viel Trauer, Wut und Verzweiflung. Doch all das hat mich gestärkt und mir bewiesen, dass sich das Warten gelohnt hat, denn ich würde keinen anderen Agenten wollen, als meinen eigenen und mittlerweile kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen. Seitdem ich meinen Agenten habe, hat sich alles geändert. Plötzlich ist da ein Mensch, außer man selbst, der unfassbar an einen glaubt. Der hinter den eigenen Projekten steht und einen zu Hochleistung anspornt – jemand, der einen Hoffnung gibt und die Zweifel nimmt, wenn man selbst grad nicht dazu in der Lage ist.

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Kurz nach Unterzeichnung des Vertrages war dann auch schon die Leipziger Buchmesse. Auch die war für mich ganz besonders spannend, da ich neben einem Autorencoaching meines Distributors TwentySix sogar zwei Podiumsdiskussionen hatte. (Wer darüber mehr erfahren möchte, kann den Blogbeitrag über die Leipziger Buchmesse hier nachlesen.) Kaum das die Buchmesse vorbei war, ging es dann für mich nach Mallorca, wo ich einige Tage entspannen konnte. Nebenher schrieb ich fleißig weiter, telefonierte regelmäßig mit meinem Agenten und machte zahlreiche Schreiburlaube, so auch in Wien, bei meiner liebsten Kollegin Nena Tramoutani. Während das damalige Projekt weiter wuchs, traf ich einen weiteren Entschluss – Wie einige vielleicht noch wissen, hatte ich ja noch ein Romance Projekt in der Schublade. Ich gestehe, das Projekt war eines meiner anspruchsvollsten. Ja, es ist ein Liebesroman und doch … Ich schreibe Dystopien. Ich bringe Leute um, lasse Monster auftauchen, schreib die widerlichsten Horrorszenarien, aber einen Liebesroman? Ich gestehe, es viel mir unfassbar schwer. Und s war ich auch mit der Rohfassung des Projekts sehr unzufrieden. Es wirkte gepresst, war nicht wirklich spannend – Klar, davon mag auch einiges Einbildung gewesen sein, schließlich schaffte das Projekt es unter die Finalisten des Schreibwettbewerbs des Arena Verlags … Und doch, es war einfach nicht so, wie ich es wollte. Und so begann ich, das Projekt zunächst intensiv zu überarbeiten und schließlich sogar neu zu schreiben. Nach langem Hin und Her, entschied ich mich dann dieses Projekt in die Hände meines Agenten zu übergeben. Dann ging alles ganz schnell – unerwartet schnell. Während ich mich kurz vor den Prüfungen befand, meldete sich der Piper Verlag und binnen weniger Wochen lag dann auch schon der Verlagsvertrag vor mir.

Mein erster Verlagsvertrag.

Jeder Autor, der das schon erlebt hat, kann sich vorstellen, wie ich mich gefühlt habe.

Ein Verlagsvertrag ist einfach wahnsinnig besonders. Vor allem dann, wenn man seit Jahren darauf hinarbeitet, Niederschläge einsteckt, aber nie aufgibt.

Und so war dieses Jahr ein ganz besonderes. Nicht, weil ich so unfassbar viele Bücher geschrieben habe, sondern, weil ich meinem Traum zwei große Schritte näher gekommen bin.

Aber nicht nur karrieretechnisch hat sich einiges geändert – auch dieses Jahr durfte ich meine Zeit wieder mit wundervollen Menschen verbringen.

An alle wundervollen Menschen – ihr wisst, wer ihr seid und ich danke euch vom ganzen Herzen, für das Testlesen meiner Leseproben, das Korrigieren meiner Exposés, das Zuhören, und das „Freundsein“, denn das ist es, zu was viele meine Kollegen mittlerweile geworden sind- Freunde.

An 2018, werde ich wohl auch in Jahren noch zurückblicken, wenn ich in meinem Schaukelstuhl sitze, einen Kaffee trinke und daran zurückdenke, wie alles begann.

Danke, für ein wahnsinnig tolles Jahr 2018.

Ich bin gespannt, was 2019 zu bieten hat.

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