Swannie geht auf Reisen 3.0 Heidelberg

Swannie geht auf Reisen 3.0 Heidelberg

Guten Abend ihr Lieben,

es tut mir leid, dass ich Euch hab so lange warten lassen. Aber bei mir war die letzten Wochen leider ziemlich viel los und es blieb nur Zeit für das Nötigste. Aber besser spät als nie, also hier der Blogpost zum Literaturcamp 2017 in Heidelberg.

Ursprünglich hatte ich gar nicht geplant nach Heidelberg zu fahren, aber nachdem ich das Ticket fürs Camp ganz spontan bei einem Gewinnspiel von BoD ( An dieser Stelle nochmal Danke an BoD ) gewonnen habe, konnte ich gar nicht anders, als meine sieben Sachen zu packen und mich auf den Weg zu machen.

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Klingt erstmal nicht weiter spektakulär, tatsächlich aber gestaltete sich das Ganze ziemlich stressig. Denn wie ihr vielleicht noch wisst, war ich am Donnerstagabend noch in Hamburg auf dem Konzert von Kaleo. Ich bin also 2:30 Uhr völlig knülle ins Bett gefallen, am nächsten Morgen 6:00 Uhr wieder aufgestanden und nach einer Dusche & Frühstück ging es dann für mich bis 13:00 Uhr auf Arbeit. Von da aus  bin ich in Höchstgeschwindigkeit nochmal nach Hause geeiert, um ein paar letzte Sachen in den Koffer zu schmeißen und dann zum Bahnhof zu fahren.

Dort angekommen, hatte ich gerade noch Zeit einen Zwischenstopp bei Mcns zu machen, bevor ich in den Zug gesprungen bin. Erster Stopp Frankfurt am Main.

An der Stelle nochmal ein Danke an den netten Mann, der mir dabei geholfen hat meinen Koffer auf die Ablage zu hieven, bevor es ihm gelingen konnte mich zu erschlagen ️ ( Ich weiß selbst nicht, wieso ich so einen Monsterkoffer dabei hatte, aber ich bin gern vorbereitet …)

Im Zug habe ich die vier Stunden Fahrt dann natürlich genutzt, um ein wenig am Manuskript zu arbeiten, bevor ich in Frankfurt umsteigen musste. (Bild)  Dort durfte ich dann auf den Geschmack der Deutschen Bahn kommen, denn mein Zug hatte Verspätung, aber Gott sei Dank nur 45 Minuten.  Gegen 20:30 erreichte ich dann auch endlich Heidelberg. Mein Hotel lag zum Glück auch nicht allzu fern, sodass ich mich zu Fuß losmachte. 

Im Hotel angekommen, machte ich mich dann kurz frisch, bevor ich nochmal etwas essen ging. Es wurde auch langsam Zeit, denn ich schwöre, mein Bauch war zu diesem Zeitpunkt nur noch ein großes leeres Loch…

Mein Hotelzimmer 🙂 ( Da war es noch ordentlich)

Am nächsten Morgen sollte es dann endlich losgehen. Leider für mich ( die ohnehin schon an Schlafmangel litt) viel zu früh. 7:00 Uhr klingelte mein Wecker, da ich ursprünglich noch vorhatte frühstücken zu gehen. Das verwarf ich dann jedoch, nachdem ich mich doch noch ein Weilchen im Bett aufgehalten hatte…

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8:30 Uhr  machte ich mich dann  schließlich auf dem Weg.

Lustige Story am Rande: ursprünglich war ich in das Hotel gegangen, weil ein lieber Autorenkollege von mir auch dort untergebracht war.Wir verabredeten uns also für 8:30 Uhr vor dem Hotel, um dann gemeinsam zum Camp zu laufen. Blöd nur, dass ich statt das Park Inn das Holiday Inn gebucht hatte… Aus unserem Treffen wurde also nichts und ich musste den Weg zum Litcamp alleine bestreiten. Das wäre ja nicht weiter Dramatisch gewesen, wenn mein tolles neues Handy (mit dem ich ja schon in Hamburg grandiose Erfahrungen gemacht hatte) mich richtig gelotst hätte. Hat es aber leider nicht, weswegen noch ein wenig mehr Zeit verging, ehe ich das Litcamp dann endlich erreichte.

Aber nun genug von meinem Geschwafel.  Was ist denn das Litcamp überhaupt?

Eröffnung des Litcamps

Das Litcamp ist ein Barcamp für alle literaturbegeisterten Seelen. Jeden Tag finden Sessions statt. Das Besondere dabei ist, dass jeder Teilnehmer eine Session anbieten kann. Dadurch kommt natürlich eine ziemliche Masse und Vielfalt an Sessions zusammen. Am Samstag waren es, sofern ich mich richtig erinnere 53 Sessions. Es erschließt sich, denke ich von selbst, dass man bei so einem Angebot und der wenigen Zeit nicht alle Sessions besuchen konnte. Entscheidungsnot war also vorprogrammiert. Es gab Sessions für Autoren, Sessions für Blogger, aber auch Sessions die nicht wirklich mit Literatur zu tun hatten. Es war also bunt gemischt und für so ziemlich jeden etwas dabei. Auf den folgenden Bildern seht ihr mal, was für Sessions es so alles gab. ( Natürlich handelt es sich nur um einen kleinen Ausschnitt)

Es fanden immer mehrere Sessions zeitgleich statt, die jeweils 45 Minuten gingen. Danach war kurz Pause und es ging in die nächste Runde. Am Mittag und Nachmittag gab es dann noch einmal eine längere Pause, die man nutzen konnte, um mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, den Kaffeebecher nachzufüllen oder einfach zu entspannen.

Am Samstag war das Angebot an Sessions sogar so groß, dass es Night Sessions gab. Highlight war unter anderem die Session „Suses Kuriositätenkabinett“. Ich habe Euch mal ein paar Bilder angeheftet, die denke ich deutlich machen, woher der Name der Session kommt.

Sorry ich weiß, dass ich nicht fotografieren kann. 😀

Für Frühstück und Mittagessen wurde übrigens gesorgt und ich kann nur sagen, dass es sehr sehr lecker war !

Mein Fazit!

Das Literaturcamp in Heidelberg ist neben Messen und zahlreichen anderen Veranstaltungen eine tolle Möglichkeit auf Gleichgesinnte zu treffen, in den Austausch zu treten und nebenbei sogar noch etwas zu lernen! Man sollte jedoch bedenken, dass JEDER eine Session machen kann, demnach gibt es eben auch Sessions, die einem vielleicht nicht ganz so gefallen. ABER wer will, kann die Sessions jederzeit verlassen und eine andere besuchen, von daher denke ich, dass das kein Problem ist.

Ob ich nächstes Jahr wieder zum Litcamp fahre weiß ich leider noch nicht, aber ich bin auf jeden Fall froh, einmal dabei gewesen zu  sein !

Eure Swannie 🙂

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