Messebericht Frankfurter Buchmesse 2018

Messebericht Frankfurter Buchmesse 2018

Hallo ihr Lieben,
ich schulde euch noch meinen Bericht von der #fbm18!

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Ich fasse mich kurz (vorerst): Was war das eigentlich, für eine unfassbar geile Messe? – Ich weiß, ich sag das jedes Mal aufs Neue, aber es wird eben auch von Jahr zu Jahr besser und das obwohl die Zeit sowohl vor, als auch die Zeit während der Messe extrem stressig war.

Um mir ein paar Urlaubstage aufzusparen, habe ich mir ganz bewusst erst ab Mittwoch freigenommen.
Wie es das Schicksal so wollte, hatte ich aber am Dienstag noch eine Wiederholungsklausur . Eigentlich hatte ich mir die Woche vor der Buchmesse ja frei genommen, um eine Woche nach Oslo zu fahren. Ihr wisst schon … nochmal die Kraftreserven auftanke, so kurz vor der Messe …
Nun daraus wurde nichts, stattdessen habe ich gebüffelt und bin am Dienstagmorgen vier Stunden nach Heilbronn gefahren. Da es sich nicht gelohnt hätte von HN aus nochmal heim zu fahren, bin ich dann direkt nach Frankfurt und habe mir kurzfristig für den Dienstag noch ein Airbnb gesucht.
Nach der Prüfung (Ja, ich habe sie bestanden wir können alle aufatmen) bin ich dann direkt ins Auto und von dort aus nach Frankfurt gefahren.

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Wer meine Story auf Instagram verfolgt weiß, dass ich dann in einer ziemlich coolen Villa ein Stück außerhalb von Frankfurt gelandet bin.
Mit Ankunft begann direkt der Messetrubel.
Eigentlich hatte ich ja einen super Plan : Ankommen, direkt in die Stadt fahren und meine Kontaminiert Exemplar abholen, zum Sport gehen und dann Abendessen mit der lieben Annika Ackermann.
ABER : Ich stand im Stau. Und somit wurde aus entspannt und Sport gar nichts mehr.
Nachdem ich mein Airbnb bezogen hatte, bin ich dann direkt zum Thalia gefahren – wobei direkt auch hier nur bedingt das richtige Wort ist, da ich mich locker fünfmal verfahren habe. Soweit so gut. Im Thalia angekommen, habe ich dann meine gut 20 Stück von Kontaminiert ins Auto geschleppt und bin dann direkt weiter in die Innenstadt, wo ich mit Annika verabredet war. Mit einer halben Stunde Verspätung und total ausgehungert, kam ich dann endlich an.
Annika und ich sind auf Empfehlung einer Freundin zu Dolly Bastard gegangen, ein super leckerer Italiener.
Dort haben wir gemütlich gegessen, ich durfte mein erstes Buch auf dieser Messe signieren und wir haben viel gequatscht.
Satt und glücklich bin ich dann in meinem Airbnb eingekehrt, wo ich auch direkt eingeschlafen bin.

Tag 1 Mittwoch

Der Mittwoch begann für mich ganz entspannt. Ich habe mich in aller Ruhe fertig gemacht, meine Sachen gepackt und bin dann auf direktem Wege zur Messe gefahren – ohne Stau, mit einem beinahe leeren Parkhaus. Da ich bereits um 11 Uhr die erste Signierstunde hatte, habe ich mich mit Annika am Auto getroffen und wir haben gemeinsam unsere Bücher zum Stand des Gedankenreich Verlags geschleppt. Dort haben wir dann auch gleich das liebe Team des Gedankenreich Verlags kennenlernen dürfen.
Für alle die sich jetzt denken: Hä? Bist du nicht Self-Publisher?
Ja, richtig, aber der Gedankenreichverlag hat dieses Jahr eine wundervolle Aktion gehabt: 7 ausgewählte Self-Publisher durften ihre Bücher ausstellen und haben Slots für Bloggertreffen und Signierstunden erhalten. Und ich hatte das Glück mit dabei sein zu dürfen, unter anderem gemeinsam mit tollen SPler wie Annika Ackermann, Jill Noll uvw.


Nach meiner Signierstunde kehrte dann erst einmal Ruhe ein und ich lief entspannt über die Messe, quatschte eine gute halbe Stunde mit Zippi, ehe wir gemeinsam zur Verleihung des Self-Publisher Awards gingen.

14:00 Uhr war es dann endlich soweit: Meine Lieblingskollegen Nena und Sarah kamen an! Nach dicken Umarmungen, aufgeregten Schreien und komischen Blicken fremder Leute gönnten wir uns dann einen BoD-Kaffee, bevor wir gemeinsam noch ein wenig die Messe erkundeten.


Bald aber lockte es uns dann in unser Hotel – das Moxy.
Das Moxy war ein absoluter Traum. Es war total hip, unser Zimmer riesig und auch das Frühstück war echt bombastisch. Für den Preis kann ich das Moxy echt jedem empfehlen.

Wir sind am Abend dann noch gemeinsam was essen und später zum Pub’N’Pub von Leander Wattig gegangen, wo wir den Abend mit netten Gesprächen und bei einem Glas Wein haben ausklingen lassen.

Tag 2 Donnerstag

Der zweite Tag startete mit einem bombastischen Frühstück (so bombastisch, dass ich nach der fbm 2 kg mehr auf die Waage brachte). Von Croissants über Pancakes, frischen Orangensaft und einer gigantische Müsli-Auswahl war für jedermann etwas dabei. Frisch gestärkt ging es dann für uns wieder zur Messe.
Diese Messe war für mich ganz besonders aufregend, da ich zum ersten Mal richtige Termine hatte.
Meinen ersten Termin hatte ich dann direkt am Vormittag. Am Nachmittag habe ich dann ENDLICH zum ersten Mal meinen wundervollen Agenten getroffen und wir haben über das derzeitige und kommende Projekte gesprochen. Es war einfach ein wahnsinnig tolles Gefühl den Menschen, der so fest an einen glaubt und mit vollem Herzblut die eigenen Projekte vertritt endlich mal persönlich kennenzulernen.


Doch wirklich Zeit zum Aufatme hatte ich nicht, denn nach unserem Treffen ging es direkt weiter zum Diogenes Talk. Dort haben Mick Herron, Chris Kraus, Martin Suter, Benedict Wells, Katrine Engberg und Anne Reinecke über ihre neuen Bücher, das Schreiben und ihr Leben als Autoren berichtet.
Mein absolutes Highlight war mit Abstand Benedict Wells anschließend am Stand von Diogenes treffen zu dürfen. Und nicht nur das … Er hat mir sogar einen super persönlichen Eintrag in mein Notizheft geschrieben. Selten war ich so aufgeregt und gleichzeitig glücklich. Benedict ist wirklich ein herzlicher Mensch und obwohl die Signierschlange immer länger wurde, hat er es sich nicht nehmen lassen, mit jedem ein paar Worte zu wechseln! #fangirlmoment


Nach so viel Aufregung haben wir uns dann schnell darauf verständigt, dass wir es am Abend ruhig angehen lassen müssen und so haben wir uns Burger aufs Essen bestellt und wie in einem schlechten Hollywoodfilm auf dem Hotelboden gegessen und nebenbei über das Schreiben und zukünftige Projekte gesprochen.

Tag 3 Freitag

Der Freitag startete, wie auch schon der Donnerstag mit einem tollen Frühstück. Gut gestärkt ging es dann wieder Richtung Messe. Dort trafen wir dann auf ein paar weitere Freunde und Kollegen unter anderem Lea Melcher und ihr Freund und den lieben Jim Kopf.


Gemeinsam erkundeten wir einige Stände brachten uns gegenseitig zu Terminen und verbrachten einen verhältnismäßig entspannten Tag.
Für mich war der Freitag ebenso besonders wie der Donnerstag, was nicht nur an den tollen Menschen lag, sondern auch daran, dass ich meine zukünftige Lektorin von Piper getroffen habe. Gemeinsam redeten wir über das Projekt und die weitere Vorgehensweise! Wenn man endlich da unter diesen traumhaften Piper Bücherlampen sitzt, wird all das gleich viel realer!


Während unsere liebe Nena dann beim Agenturtreffen war, sind Sarah und ich nochmal zurück ins Hotel, ehe wir uns mit ihr und Jim in einem Restaurant getroffen haben, wo wir gemeinsam gegessen, getrunken und übers Leben und das Schreiben gesprochen haben.

Tag 4 Samstag
Der Samstag war der mit Abstand anstrengendste Tag und das, obwohl gar keine offiziellen Termine anstanden. Aber so voll wie dieses Jahr habe ich die Messe noch nie empfunden. Und auch unsere Gruppe war so groß wie an keinem Tag zuvor.
Gemeinsam mit anderen Autoren und lieben Blogger Mädels sind wir dann durch die mehr als überfüllten Messehallen gelaufen, haben uns unterhalten und sind zu der ein oder anderen Veranstaltung gesprungen. Um 15:00 Uhr hatten Sarah und ich dann unser Meet & Greet bei BoD. Bei gutem Kaffee und angenehmen Gesprächen haben wir den Abend ausklingen lassen, bevor wir dann alle gemeinsam Essen gegangen sind.


Tag 5 Sonntag
Und dann war auch schon der letzte Tag. Nachdem wir gemeinsam ein letztes Mal das leckere Hotelfrühstück genossen hatten, machten sich die anderen beiden direkt auf den Weg nach Hause.

Es hieß Abschied nehmen 🙁

Da ich 13:00 Uhr noch eine Signierstunde beim Gedankenreichverlag hatte, bin ich noch ein wenig auf der Messe herumgeschlendert, war beim Fantasy-Treffen und habe mich. Auch ein paar wenige Bücher habe ich noch mitgenommen.
Nach meiner Signierstunde habe ich mich dann noch einmal mit der lieben Tracey Kae getroffen, ehe ich schließlich auch nach Hause gefahren bin.
Tatsächlich hätte ich noch bleiben können, aber ich muss gestehen – ich war komplett ausgelaugt. Keine Messe war so anstrengend wie die letzte – weder körperlich, noch emotional.
Neben meinen eigenen Terminen und meinen beiden Mädels habe ich noch viele andere tolle Autoren getroffen, so zum Beispiel meine Verlagskollegin (was für ein cooles Wort) Naoma Clark. (Sie veröffentlicht übrigens am 4.12. ihren Debütroman!!!)  , Ursula Psozianski, Marie Grasshoff, Ava Reed, Laura Kneidel und ganze viele mehr, die ich hier wahrscheinlich alle vergesse.


Abschließend bleibt mir nur zu sagen:
Danke für diese atemberaubende Messe! Obwohl ich dieses Jahr keine Veröffentlichung hatte, war sie mit Abstand eine der aufregendsten und ich kann kaum die kommenden Jahre erwarten.
Der größte Dank geht an meine beiden Zimmergenossinnen und Partners in Crime Sarah und Nena! Ohne euch wäre Buchmesse nicht mehr dasselbe!

GANZ VIEL LIEBE GEHT RAUS! Es war mir ein Fest. Bis nächstes Jahr !

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