Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Es ist so weit. Wieder ist ein Jahr vergangen.

Ich erinnere mich daran, dass ich letztes Jahr schrieb: „Schon wieder ein Jahr vorbei. Doch diesmal ist es nicht einfach nur ein Jahr… Dieses Jahr war anders als all die anderen Jahre zuvor. Und ganz ehrlich? Es fühlt sich nicht an, wie ein Jahr. Mir kommt es eher so vor, als wären sieben Jahre vergangen, obwohl die Zeit gerannt ist. Aber dieses Jahr ist so unfassbar viel passiert, dass ich einfach nicht glauben kann, dass all das in nur einem Jahr passiert sein soll.“

Nun, heute, genau ein Jahr später würde ich das wieder genau so unterschreiben. Würde sogar behauptet, dass dieses Jahr alles noch einmal getoppt hat, auch, wenn ich das niemals für möglich gehalten hätte. Das vergangene Jahr war besonders – es war herausfordernd, aufregend, emotional und sowohl von Triumphen, als auch von Tiefschlägen geprägt. Und dennoch schaue ich auf ein tolles und allen voran lehrreiches Jahr 2018 zurück.

Im Januar war meine erste Theoriephase und so begann für mich mein Studium in Heilbronn – der Beginn einer aufregenden vor allem aber anspruchsvollen Zeit. Damals schrieb ich an einem Geheimprojekt – auch wenn ich für mich erkannt habe, dass das Projekt nicht meinem Genre entspricht und ich es so nie beendet habe, war es einer meiner bislang wichtigsten Projekte, denn dieses Projekt sollte es schließlich sein, dass mich an eine Agentur brachte. Während ich also die Veröffentlichung von meinem zweiten Buchbaby Kontaminiert – toxisch verstrahlt vorantrieb, arbeitete ich nebenbei auf Hochtouren an Exposé und Leseprobe. Und so durfte ich am 03.03.2018 – den neben der Veröffentlichung meines ersten Buches, wohl bislang wichtigsten Schritt in meiner Autorenkarriere gehen – Ich unterschrieb meinen Agenturvertrag.

Noch heute kann ich kaum fassen, dass ich es wirklich geschafft habe. Der Weg zu einer Agentur war so unfassbar schwer, so viele Absagen, so viele Niederschläge, so viel Trauer, Wut und Verzweiflung. Doch all das hat mich gestärkt und mir bewiesen, dass sich das Warten gelohnt hat, denn ich würde keinen anderen Agenten wollen, als meinen eigenen und mittlerweile kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen. Seitdem ich meinen Agenten habe, hat sich alles geändert. Plötzlich ist da ein Mensch, außer man selbst, der unfassbar an einen glaubt. Der hinter den eigenen Projekten steht und einen zu Hochleistung anspornt – jemand, der einen Hoffnung gibt und die Zweifel nimmt, wenn man selbst grad nicht dazu in der Lage ist.

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Kurz nach Unterzeichnung des Vertrages war dann auch schon die Leipziger Buchmesse. Auch die war für mich ganz besonders spannend, da ich neben einem Autorencoaching meines Distributors TwentySix sogar zwei Podiumsdiskussionen hatte. (Wer darüber mehr erfahren möchte, kann den Blogbeitrag über die Leipziger Buchmesse hier nachlesen.) Kaum das die Buchmesse vorbei war, ging es dann für mich nach Mallorca, wo ich einige Tage entspannen konnte. Nebenher schrieb ich fleißig weiter, telefonierte regelmäßig mit meinem Agenten und machte zahlreiche Schreiburlaube, so auch in Wien, bei meiner liebsten Kollegin Nena Tramoutani. Während das damalige Projekt weiter wuchs, traf ich einen weiteren Entschluss – Wie einige vielleicht noch wissen, hatte ich ja noch ein Romance Projekt in der Schublade. Ich gestehe, das Projekt war eines meiner anspruchsvollsten. Ja, es ist ein Liebesroman und doch … Ich schreibe Dystopien. Ich bringe Leute um, lasse Monster auftauchen, schreib die widerlichsten Horrorszenarien, aber einen Liebesroman? Ich gestehe, es viel mir unfassbar schwer. Und s war ich auch mit der Rohfassung des Projekts sehr unzufrieden. Es wirkte gepresst, war nicht wirklich spannend – Klar, davon mag auch einiges Einbildung gewesen sein, schließlich schaffte das Projekt es unter die Finalisten des Schreibwettbewerbs des Arena Verlags … Und doch, es war einfach nicht so, wie ich es wollte. Und so begann ich, das Projekt zunächst intensiv zu überarbeiten und schließlich sogar neu zu schreiben. Nach langem Hin und Her, entschied ich mich dann dieses Projekt in die Hände meines Agenten zu übergeben. Dann ging alles ganz schnell – unerwartet schnell. Während ich mich kurz vor den Prüfungen befand, meldete sich der Piper Verlag und binnen weniger Wochen lag dann auch schon der Verlagsvertrag vor mir.

Mein erster Verlagsvertrag.

Jeder Autor, der das schon erlebt hat, kann sich vorstellen, wie ich mich gefühlt habe.

Ein Verlagsvertrag ist einfach wahnsinnig besonders. Vor allem dann, wenn man seit Jahren darauf hinarbeitet, Niederschläge einsteckt, aber nie aufgibt.

Und so war dieses Jahr ein ganz besonderes. Nicht, weil ich so unfassbar viele Bücher geschrieben habe, sondern, weil ich meinem Traum zwei große Schritte näher gekommen bin.

Aber nicht nur karrieretechnisch hat sich einiges geändert – auch dieses Jahr durfte ich meine Zeit wieder mit wundervollen Menschen verbringen.

An alle wundervollen Menschen – ihr wisst, wer ihr seid und ich danke euch vom ganzen Herzen, für das Testlesen meiner Leseproben, das Korrigieren meiner Exposés, das Zuhören, und das „Freundsein“, denn das ist es, zu was viele meine Kollegen mittlerweile geworden sind- Freunde.

An 2018, werde ich wohl auch in Jahren noch zurückblicken, wenn ich in meinem Schaukelstuhl sitze, einen Kaffee trinke und daran zurückdenke, wie alles begann.

Danke, für ein wahnsinnig tolles Jahr 2018.

Ich bin gespannt, was 2019 zu bieten hat.

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Messebericht Frankfurter Buchmesse 2018

Messebericht Frankfurter Buchmesse 2018

Hallo ihr Lieben,
ich schulde euch noch meinen Bericht von der #fbm18!

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Ich fasse mich kurz (vorerst): Was war das eigentlich, für eine unfassbar geile Messe? – Ich weiß, ich sag das jedes Mal aufs Neue, aber es wird eben auch von Jahr zu Jahr besser und das obwohl die Zeit sowohl vor, als auch die Zeit während der Messe extrem stressig war.

Um mir ein paar Urlaubstage aufzusparen, habe ich mir ganz bewusst erst ab Mittwoch freigenommen.
Wie es das Schicksal so wollte, hatte ich aber am Dienstag noch eine Wiederholungsklausur . Eigentlich hatte ich mir die Woche vor der Buchmesse ja frei genommen, um eine Woche nach Oslo zu fahren. Ihr wisst schon … nochmal die Kraftreserven auftanke, so kurz vor der Messe …
Nun daraus wurde nichts, stattdessen habe ich gebüffelt und bin am Dienstagmorgen vier Stunden nach Heilbronn gefahren. Da es sich nicht gelohnt hätte von HN aus nochmal heim zu fahren, bin ich dann direkt nach Frankfurt und habe mir kurzfristig für den Dienstag noch ein Airbnb gesucht.
Nach der Prüfung (Ja, ich habe sie bestanden wir können alle aufatmen) bin ich dann direkt ins Auto und von dort aus nach Frankfurt gefahren.

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Wer meine Story auf Instagram verfolgt weiß, dass ich dann in einer ziemlich coolen Villa ein Stück außerhalb von Frankfurt gelandet bin.
Mit Ankunft begann direkt der Messetrubel.
Eigentlich hatte ich ja einen super Plan : Ankommen, direkt in die Stadt fahren und meine Kontaminiert Exemplar abholen, zum Sport gehen und dann Abendessen mit der lieben Annika Ackermann.
ABER : Ich stand im Stau. Und somit wurde aus entspannt und Sport gar nichts mehr.
Nachdem ich mein Airbnb bezogen hatte, bin ich dann direkt zum Thalia gefahren – wobei direkt auch hier nur bedingt das richtige Wort ist, da ich mich locker fünfmal verfahren habe. Soweit so gut. Im Thalia angekommen, habe ich dann meine gut 20 Stück von Kontaminiert ins Auto geschleppt und bin dann direkt weiter in die Innenstadt, wo ich mit Annika verabredet war. Mit einer halben Stunde Verspätung und total ausgehungert, kam ich dann endlich an.
Annika und ich sind auf Empfehlung einer Freundin zu Dolly Bastard gegangen, ein super leckerer Italiener.
Dort haben wir gemütlich gegessen, ich durfte mein erstes Buch auf dieser Messe signieren und wir haben viel gequatscht.
Satt und glücklich bin ich dann in meinem Airbnb eingekehrt, wo ich auch direkt eingeschlafen bin.

Tag 1 Mittwoch

Der Mittwoch begann für mich ganz entspannt. Ich habe mich in aller Ruhe fertig gemacht, meine Sachen gepackt und bin dann auf direktem Wege zur Messe gefahren – ohne Stau, mit einem beinahe leeren Parkhaus. Da ich bereits um 11 Uhr die erste Signierstunde hatte, habe ich mich mit Annika am Auto getroffen und wir haben gemeinsam unsere Bücher zum Stand des Gedankenreich Verlags geschleppt. Dort haben wir dann auch gleich das liebe Team des Gedankenreich Verlags kennenlernen dürfen.
Für alle die sich jetzt denken: Hä? Bist du nicht Self-Publisher?
Ja, richtig, aber der Gedankenreichverlag hat dieses Jahr eine wundervolle Aktion gehabt: 7 ausgewählte Self-Publisher durften ihre Bücher ausstellen und haben Slots für Bloggertreffen und Signierstunden erhalten. Und ich hatte das Glück mit dabei sein zu dürfen, unter anderem gemeinsam mit tollen SPler wie Annika Ackermann, Jill Noll uvw.


Nach meiner Signierstunde kehrte dann erst einmal Ruhe ein und ich lief entspannt über die Messe, quatschte eine gute halbe Stunde mit Zippi, ehe wir gemeinsam zur Verleihung des Self-Publisher Awards gingen.

14:00 Uhr war es dann endlich soweit: Meine Lieblingskollegen Nena und Sarah kamen an! Nach dicken Umarmungen, aufgeregten Schreien und komischen Blicken fremder Leute gönnten wir uns dann einen BoD-Kaffee, bevor wir gemeinsam noch ein wenig die Messe erkundeten.


Bald aber lockte es uns dann in unser Hotel – das Moxy.
Das Moxy war ein absoluter Traum. Es war total hip, unser Zimmer riesig und auch das Frühstück war echt bombastisch. Für den Preis kann ich das Moxy echt jedem empfehlen.

Wir sind am Abend dann noch gemeinsam was essen und später zum Pub’N’Pub von Leander Wattig gegangen, wo wir den Abend mit netten Gesprächen und bei einem Glas Wein haben ausklingen lassen.

Tag 2 Donnerstag

Der zweite Tag startete mit einem bombastischen Frühstück (so bombastisch, dass ich nach der fbm 2 kg mehr auf die Waage brachte). Von Croissants über Pancakes, frischen Orangensaft und einer gigantische Müsli-Auswahl war für jedermann etwas dabei. Frisch gestärkt ging es dann für uns wieder zur Messe.
Diese Messe war für mich ganz besonders aufregend, da ich zum ersten Mal richtige Termine hatte.
Meinen ersten Termin hatte ich dann direkt am Vormittag. Am Nachmittag habe ich dann ENDLICH zum ersten Mal meinen wundervollen Agenten getroffen und wir haben über das derzeitige und kommende Projekte gesprochen. Es war einfach ein wahnsinnig tolles Gefühl den Menschen, der so fest an einen glaubt und mit vollem Herzblut die eigenen Projekte vertritt endlich mal persönlich kennenzulernen.


Doch wirklich Zeit zum Aufatme hatte ich nicht, denn nach unserem Treffen ging es direkt weiter zum Diogenes Talk. Dort haben Mick Herron, Chris Kraus, Martin Suter, Benedict Wells, Katrine Engberg und Anne Reinecke über ihre neuen Bücher, das Schreiben und ihr Leben als Autoren berichtet.
Mein absolutes Highlight war mit Abstand Benedict Wells anschließend am Stand von Diogenes treffen zu dürfen. Und nicht nur das … Er hat mir sogar einen super persönlichen Eintrag in mein Notizheft geschrieben. Selten war ich so aufgeregt und gleichzeitig glücklich. Benedict ist wirklich ein herzlicher Mensch und obwohl die Signierschlange immer länger wurde, hat er es sich nicht nehmen lassen, mit jedem ein paar Worte zu wechseln! #fangirlmoment


Nach so viel Aufregung haben wir uns dann schnell darauf verständigt, dass wir es am Abend ruhig angehen lassen müssen und so haben wir uns Burger aufs Essen bestellt und wie in einem schlechten Hollywoodfilm auf dem Hotelboden gegessen und nebenbei über das Schreiben und zukünftige Projekte gesprochen.

Tag 3 Freitag

Der Freitag startete, wie auch schon der Donnerstag mit einem tollen Frühstück. Gut gestärkt ging es dann wieder Richtung Messe. Dort trafen wir dann auf ein paar weitere Freunde und Kollegen unter anderem Lea Melcher und ihr Freund und den lieben Jim Kopf.


Gemeinsam erkundeten wir einige Stände brachten uns gegenseitig zu Terminen und verbrachten einen verhältnismäßig entspannten Tag.
Für mich war der Freitag ebenso besonders wie der Donnerstag, was nicht nur an den tollen Menschen lag, sondern auch daran, dass ich meine zukünftige Lektorin von Piper getroffen habe. Gemeinsam redeten wir über das Projekt und die weitere Vorgehensweise! Wenn man endlich da unter diesen traumhaften Piper Bücherlampen sitzt, wird all das gleich viel realer!


Während unsere liebe Nena dann beim Agenturtreffen war, sind Sarah und ich nochmal zurück ins Hotel, ehe wir uns mit ihr und Jim in einem Restaurant getroffen haben, wo wir gemeinsam gegessen, getrunken und übers Leben und das Schreiben gesprochen haben.

Tag 4 Samstag
Der Samstag war der mit Abstand anstrengendste Tag und das, obwohl gar keine offiziellen Termine anstanden. Aber so voll wie dieses Jahr habe ich die Messe noch nie empfunden. Und auch unsere Gruppe war so groß wie an keinem Tag zuvor.
Gemeinsam mit anderen Autoren und lieben Blogger Mädels sind wir dann durch die mehr als überfüllten Messehallen gelaufen, haben uns unterhalten und sind zu der ein oder anderen Veranstaltung gesprungen. Um 15:00 Uhr hatten Sarah und ich dann unser Meet & Greet bei BoD. Bei gutem Kaffee und angenehmen Gesprächen haben wir den Abend ausklingen lassen, bevor wir dann alle gemeinsam Essen gegangen sind.


Tag 5 Sonntag
Und dann war auch schon der letzte Tag. Nachdem wir gemeinsam ein letztes Mal das leckere Hotelfrühstück genossen hatten, machten sich die anderen beiden direkt auf den Weg nach Hause.

Es hieß Abschied nehmen 🙁

Da ich 13:00 Uhr noch eine Signierstunde beim Gedankenreichverlag hatte, bin ich noch ein wenig auf der Messe herumgeschlendert, war beim Fantasy-Treffen und habe mich. Auch ein paar wenige Bücher habe ich noch mitgenommen.
Nach meiner Signierstunde habe ich mich dann noch einmal mit der lieben Tracey Kae getroffen, ehe ich schließlich auch nach Hause gefahren bin.
Tatsächlich hätte ich noch bleiben können, aber ich muss gestehen – ich war komplett ausgelaugt. Keine Messe war so anstrengend wie die letzte – weder körperlich, noch emotional.
Neben meinen eigenen Terminen und meinen beiden Mädels habe ich noch viele andere tolle Autoren getroffen, so zum Beispiel meine Verlagskollegin (was für ein cooles Wort) Naoma Clark. (Sie veröffentlicht übrigens am 4.12. ihren Debütroman!!!)  , Ursula Psozianski, Marie Grasshoff, Ava Reed, Laura Kneidel und ganze viele mehr, die ich hier wahrscheinlich alle vergesse.


Abschließend bleibt mir nur zu sagen:
Danke für diese atemberaubende Messe! Obwohl ich dieses Jahr keine Veröffentlichung hatte, war sie mit Abstand eine der aufregendsten und ich kann kaum die kommenden Jahre erwarten.
Der größte Dank geht an meine beiden Zimmergenossinnen und Partners in Crime Sarah und Nena! Ohne euch wäre Buchmesse nicht mehr dasselbe!

GANZ VIEL LIEBE GEHT RAUS! Es war mir ein Fest. Bis nächstes Jahr !

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Was motiviert dich?

Was motiviert dich?

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ – Laozi

 

Hallo ihr Lieben,

da ich vermehrt die Frage erhalten habe, woher ich meine Motivation nehme, habe ich beschlossen zu diesem Thema einmal einen ausführlichen Blogpost zu verfassen.

Wie ich auf Instagram schon kurz angespielt hatte, ist für mich das „Warum“ ein ganz entscheidender Faktor.

Wer zum Beispiel auf Schlaf verzichtet oder die neuen Folgen der Lieblingsserie auf Netflix ignoriert, um seiner Leidenschaft nachzukommen, braucht viel Disziplin. Und wir alle wissen, dass es mit der Disziplin in Zeiten von Netflix, Amazon Prime und Co. so eine Sache ist. Und gerade wenn man sich vornimmt ein wenig was fürs Buch zu machen, gibt es ja plötzlich super viele andere Dinge … Ich kenne das, aber ich habe gelernt, mich zu fokussieren. Und wie, möchte ich euch nun verraten.

Gleich vorweg möchte ich ein was klarstellen: Es ist nicht schlimm, wenn ihr nicht jeden Tag euer Programm durchzieht. Es ist auch nicht schlimm, wenn ihr Mal eine schlechte Woche oder sogar einen schlechten Monat habt, solche Dinge gehören einfach dazu und sind menschlich. Meine liebe Kollegin Mina Mart, hat mich schon des Öfteren darauf hingewiesen, dass ich keine Maschine bin und genauso ist es. Niemand von uns ist eine Maschine: Wir laufen nicht auf Autopilot, können nicht 24/7 total fokussiert sein und kommen irgendwann schlichtweg auch mal an unsere physischen und psychischen Grenzen. Also bitte merkt euch: Es ist auch mal okay, einfach nichts zu tun!

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Wie nun also die Motivation aufbringen, den Schweinehund hinter sich zu lassen?

Wie ihr oben vielleicht schon gelesen habt, habe ich zum Thema ein meiner Meinung nach, sehr passendes Zitat gefunden:

„Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“

Und ganz ehrlich? Treffender könnte ich es nicht ausdrücken.

Nehmen wir mich mal als Beispiel. Ich stehe während der Arbeit jeden morgen 4:00 Uhr auf und schreibe bis circa 7:00 Uhr. Während der Uni stehe ich meist gegen 5:00 Uhr auf, mache dann aber nach der Uni noch was. Aber warum mache ich das eigentlich? Was treibt mich an? Ich bin keine Bestsellerautorin und auch, wenn ich einige Leser habe… Ich bin kein Goerge R.R. Martin, den die Leser nahezu anflehen weiterzuschreiben. Mein Druck hält sich also in Grenzen. Ich habe keinen Verlag, der wartet, dass ich liefere, im Self-Publishing kann ich selbst entscheiden wie und vor allem wann ich was mache. Ihr seht also: Es gibt keinen offensichtlichen Grund all das zu tun. Und trotzdem mache ich es. Tag für Tag, Monat für Monat.

Warum?

Ganz einfach: Weil ich weiß, wofür ich all das mache. Für mich ist all das nicht nur ein Hobby, es ist eine Leidenschaft. Ich brenne für das, was ich tue. Und dieses Feuer motiviert mich jeden Tag aufs Neue. Alles was ihr herausfinden müsst, ist, was euer Feuer, also euer Ziel ist.

Was treibt euch an?

Wovon träumt ihr?

Verlagsvertrag? Bestsellerliste? Einfach nur Leser, mit denen ihr eure Geschichte teilen könnt?

Es steht euch völlig frei, welches Ziel ihr euch wählt und meiner Meinung nach gibt es auch kein „Das ist zu groß für mich.“ Ganz im Gegenteil, je größer, desto besser. Seid größenwahnsinnig! Traut euch von etwas zu träumen, das euch nahezu verrückt erscheint! Denn egal was euer Ziel oder euer Traum ist: Er muss größer sein, als eure Zweifel UND ihr müsst so sehr darin schwelgen, dass ihr dafür bereit seid früh um vier mit einem strahlenden Lächeln aus dem Bett zu springen. Ihr müsst dafür brennen! Arno Strobel hat zum Beispiel in einem Interview mit Sebastian Fitzek erzählt, dass er sein Bild und seinen Namen auf die Spiegel Bestseller Liste gephotoshopped hat, diese sich ausgedruckt und über den Rechner gehangen hat … Ihr seht also, es ist absolut legitim sowas zu tun! Die ganz großen haben es damals nicht anders gemacht.

Jetzt wollt ihr sicher wissen, was mein Ziel ist, wovon ich träume, was mein „Warum“ ist.

Ich bin ehrlich. Ich habe unzählige „Warums“ viele kleine Puzzleteile, die sich über die Jahre zu einem Ganzen zusammengesetzt haben. Und das Puzzle wächst ständig. Ich habe Träume und Ziele ohne Ende. Ich träume von anderen Autoren, mit denen ich gemeinsam was schreibe, ich sehe Trailer meiner Bücher auf der Kinoleinwand, ich sehe meinen Namen auf der Bestsellerliste. Größenwahnsinnig? Absolut. Aber genau darum geht es. Denn nur wer sein Ziel(e) gefunden hat, ist auch bereit dafür 100% zu geben. Doch ein Ziel ist mir besonders wichtig. Eines treibt mich besonders an:

Ich will mit meinen Büchern etwas bewirken. Ich will Dinge kritisieren, will provozieren, will Menschen die Augen öffnen, möchte euch meine Sicht auf die Dinge zeigen. Und solange es Menschen gibt, die mir Nachrichten schreiben, wie sehr sie das Buch beschäftigt und wie sehr sie manche Dinge auch noch Tage danach verfolgen … Solange lohnt sich jeder Vier-Uhr-Wecker und solange nehme ich auch alle 1-Sterne Rezensionen mit einem müden Lächeln hin. Denn am Ende habe ich genau das erreicht, was ich wollte: Leute zum Nachdenken gebracht.

Ihr seht also: Es geht um das „Warum“, denn dieses „Warum“ ist es, dass die Flamme in euch am Brennen hält.

Habt ihr einmal ein Ziel, steht euch niemand mehr im Weg.

Und sobald ihr das verinnerlicht habt, werdet ihr sehen, dass alles möglich ist. Auch um 4:00 Uhr aus dem Bett zu steigen und sich vor den Laptop zu setzten.

Ich danke euch fürs Lesen und hoffe dem ein oder anderen konnten meine Worte helfen!

Eure E.R.Swan

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Wo warst du denn so lang?

Wo warst du denn so lang?

Hallo ihr Lieben,

die letzten Monate waren aufregend, intensiv, von Zweifeln geplagt und auch nicht immer einfach. Ich habe an zwei Projekten gleichzeitig gearbeitet, um irgendwann zu bemerken, dass es nicht funktioniert. Habe stundenlang auf leere Seiten gestarrt, Worte getippt und wieder gelöscht, habe den Kopf in meinem Kissen vergraben… Habe nachgedacht.

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Und mein Entschluss? Ein Neuanfang. Ich habe sowohl meinen Psychothriller, als auch mein Alter Ego Projekt neu begonnen. Wenn ich sage „neu begonnen“, meine ich übrigens wirklich neu begonnen … zumindest bei meinem Psychothriller. Dort habe ich lediglich die Grundidee genommen und ansonsten alles umgeworfen: neue Charaktere, eine andere Erzählperspektive, neuer Handlungsort …Ich habe ein völlig neues Dokument geöffnet und nochmal angefangen. Bei meinem Alter Ego Projekt ist dagegen ein Großteil gleichgeblieben. Hier schreibe ich „nur“ den ersten Teil des Buches neu. Diese Entscheidungen sind mir alles andere als leicht gefallen. Vielleicht war ich deswegen teilweise auch so inaktiv, denn was sollte ich euch auch berichten? Hin und wieder habe ich mal anklingen lassen, dass ich etwas ändern muss, aber so wirklich mit der Sprache herausgerückt bin ich nicht. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Prozess hier mit euch teile, oder nicht? Doch irgendwie habe ich mich nun dazu entschlossen es zu tun, denn vielleicht erkennt sich ja auch jemand von euch in meinen Worten wieder. Mir folgen auf Instagram viele Autoren und Menschen, die es gerne werden wollen. Oft kriege ich von euch Nachrichten, wie ich all das mache, wie ich in so kurzer Zeit soviel schreiben kann etc. und deswegen ist es meiner Meinung nach nur fair, wenn ihr auch mitbekommt, dass eben nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen ist und das ich nicht jeden Tag 365 Tage im Jahr 5000 Wörter + schreibe.

Dass auch ich Wochen oder sogar Monate habe, wo ich auf der Stelle trete und nichts wirklich hinbekomme, obwohl ich die ganze Zeit etwas mache. Nun wird der ein oder andere sagen „Schreibblockade!“ – Nein. Ja. Nein. Vielleicht.

Mittlerweile denke ich es war eine. Irgendwie. Auch wenn ich eigentlich nicht an sowas glaube, doch ich glaube daran, dass man gehemmt ist, wenn man eben nicht 100% dabei ist und das hat meistens einen Grund. Und zugegeben, die letzten Monate habe ich nichts wirklich etwas gemacht, außer herauszufinden was dieser Grund ist. Und als ich diesen dann gefunden hatte, habe ich nach einer Lösung gesucht.

Tja und so sieht sie aus: Ich habe zwei Projekte eigentlich fast oder bereits fertig gehabt und habe beide noch einmal komplett neu angefangen. Und das ist wirklich absolut okay und super, denn so fühlt es sich einfach richtig an. Und das ist das, was zählt. Dass es sich für einen selbst richtig anfühlt. Ich habe so lange überlegt, warum ich nicht mehr zufrieden bin mit dem, was ich da schreibe… Was mich stört … Natürlich haben kreative Menschen immer Zweifel im Bezug auf ihre Projekte und das ist normal. Aber ich spreche hier nicht über normale Zweifel. Ich spreche hier über dieses flaue Gefühl, das einfach nicht weggeht. Dieses „irgendwas- stört-mich-aber-ich-weiß-nicht-was“-Gefühl. Ich hatte den Eindruck meinem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden und ich wusste nicht warum. Und dann irgendwann sah ich auf dieses Dokument und erkannte den Fehler. Bei meinem Alter Ego Projekt hat es ganze 1 ½ Jahre gedauert, bis ich gesehen habe, was mich so daran stört. 1 ½ Jahre, die ich immer wieder versucht habe zu lieben was ich da kreiert hatte, aber es gelang mir nicht. Doch mittlerweile weiß ich es und eigentlich ist es nicht mal eine große Sache. Es ist ein kleines Detail, aber macht eben doch einen großen Unterschied. Und nun bin ich seit einigen Wochen wieder voll drin. Und liebe das was ich tue und liebe das Projekt! Ich musste erst einmal für mich herausfinden was los ist, bevor ich es auf Instagram platt trete und mit euch teile. Ich habe versucht das Problem mit Überarbeiten zu lösen, so wie alle Autoren das tun. Aber nach gut zwei Wochen intensiver Arbeit habe ich dann bemerkt, dass auch das nicht reicht, das sich manche Probleme so nicht lösen lassen, zumindest nicht für mich. Ich muss manchmal das Dokument schließen, ein Neues öffnen und nochmal bei 0 anfangen.

Und genau das habe ich getan. Und seither bin ich wieder da, wo ich früher war. Und wache jeden Morgen um fünf auf und kann es kaum erwarten vor meinen Rechner zu springen (Auch wenn ich dabei so müde bin, dass ich vergesse die Kaffeetasse unter den Automaten zu stellen).

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Und vielleicht gehört es bei mir auch einfach dazu alles neu zu machen. (Manch einer von euch weiß vielleicht, dass ich „Kontaminiert“ damals auch nochmal komplett neu geschrieben habe). Vielleicht ist es für mich Teil des Schreibprozesses. Vielleicht gehört es dazu, dass ich nach der Hälfte noch einmal alles umwerfe, dass ich erst herausfinde, was eigentlich erschaffen will, wenn es irgendwie schon fast fertig ist. Aber um zu dieser Erkenntnis zu kommen, brauchte ich einfach etwas Zeit für mich. Denn da ist ohnehin schon dieser Druck von außen und der den man sich selbst macht. Ich meine, wenn wir ehrlich sind, hat man ja auch diese Vorstellung. Man denkt ein Buch neu anzufangen wäre komisch. Eigentlich sollte es reichen die Rohfassung zu überarbeiten. Ist es nicht eigentlich ein Zeugnis des Totalversagens, wenn man etwas nochmal komplett neu anfangen muss? Ich meine, wozu hat man es dann überhaupt geschrieben?

All das waren Gedanken die mich beschäftigt haben, aber wisst ihr was? So ist das einfach nicht.

Es ist kein Zeugnis des Totalversagens, sondern ein Prozess.

Ich bin in meinem Schreiben immer sehr schnell. 5000 Wörter gehen locker von der Hand, wenn ich mehr als drei Stunden Zeit habe, aber vielleicht ist genau das das Problem. Bei mir geht immer alles Ruck Zuck, aber das nimmt mir natürlich auch die Zeit der Reife. Und so fallen einem kleinere oder größere Probleme erst auf, wenn es zu spät ist. Und das bedeutet dann meist die Uhren auf Null drehen. Aber mittlerweile habe ich das für mich akzeptiert. Ich werde nicht weniger Schreiben, werde mich aber auch nicht zwingen 5000 Wörter am Tag abzuliefern. Ich schreibe jeden Tag kontinuierlich soviel, wie ich eben will und wenn ich am Ende der Meinung bin, ich müsste nochmal von vorne anfangen, dann ist das eben so. Und ich denke, das ist mein Weg. So entstehen meine Bücher. Und ich liebe es. Und wenn es euch auch so geht, dann tut euch keinen Zwang an. Niemand sagt, dass eine Rohfassung perfekt ist. Überarbeitet. Streicht Kapitel. Macht was auch immer ihr lustig seid, denn es gibt keinen geraden Weg. Keinen Zwang. Ihr könnte dieses Buch schreiben, wie ihr es wollt. Nehmt den Druck von euren Schultern, den ihr euch selbst auferlegt und glaubt mir: Es gibt keine Blockade mehr.

Punkt.

Aus.

Ende.

 

Messebericht Leipziger Buchmesse 2018

Messebericht Leipziger Buchmesse 2018

So ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. Vor knapp einer Woche war die Leipziger Buchmesse 2018! Und was soll ich sagen … Es war mal wieder absolut traumhaft, inspirierend und aufregend!

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Vor einem Jahr war ich das erste Mal als angehende Autorin auf der Buchmesse. Was sich seitdem geändert hat, ist wirklich Wahnsinn. Umso berauschender war es, diesmal als richtige Autorin auf der Buchmesse zu sein. Immer mit dem Gedanken im Hintergrund „vor einem Jahr, da  …“

Aber hören wir auf um den heißen Brei herumzureden, immerhin will ich euch erzählen, wie ich die diesjährige LBM erlebt habe. Aufgrund meiner Klausuren war es mir dieses Jahr leider nicht vergönnt, bereits am Donnerstag an der LBM teilzunehmen. Aber ich habe mich direkt nach der Matheklausur auf den Weg gemacht und kam dann gegen Nachmittag daheim an.

Aber so wie ich zu Hause angekommen war, ging es auch schon weiter. Denn ich hatte mich mit meiner allerliebsten Autorenkollegin Nena (MinaMart) zum Essen verabredet. Und so habe ich gerade noch alle Sachen ausgepackt, bevor ich wieder ins Auto gesprungen und nach Leipzig gefahren bin.

Dort angekommen habe ich mir dann Nena geschnappt und zusammen sind wir zu Peter Pane Burger essen und danach in meine Lieblingsbar gegangen. Dort haben wir uns über alles ausgetauscht, getrunken und die gemeinsam (noch stressfreie) Zeit genossen. (Daran könnte ich mich übrigens gewöhnen. Wie wärs, wenn du nach Leipzig ziehst?)

Am nächsten Tag ging es dann früh raus, denn ich musste noch für meine Prüfung am Montag lernen. Nachdem ich das erledigt hatte, bin ich direkt zur Messe gefahren, wo ich mit dann mit Nena und Jim Kopf getroffen habe.

Zusammen haben wir dann ganz entspannt die Messe erkundet, Verlage gestalkt und viele liebe Gesichter getroffen. Natürlich mussten wir auch am „Ficken“ Stand anhalten!

Nachdem unsere gemeinsame Zeit dann vorbei war, ging es dann für mich nach  Hause um dann direkt zurück nach Leipzig zu fahren. Gemeinsam mit Nena und einigen weiteren tollen Autoren, waren wir im Enchilada Essen und Trinken. Es war ein wunderschöner Abend, mit tollen Menschen und interessanten Gesprächen!

Am nächsten Tag stand bei mir das Autoren Coaching von meinem Distributor TwentySix an.

Das Autorencoaching war wirklich super und ich bin sehr dankbar, dass ich die Erfahrung machen durfte.

Wir haben gemeinsam über verschiedenste Dinge bezüglich Verlagen und Self-Publishing gesprochen, haben uns über Marketing ausgetauscht und konnten ein paar andere Autoren kennenlernen.

Übrigens war auch das Essen und der Kaffee große Spitze! An der Stelle noch einmal ein großes großes Dankeschön an TwentySix, dass ich dabei sein durfte!

Am nächsten Tag war es dann auch schon soweit- Wie einige von euch vielleicht wissen, hatte ich dieses Jahr die große Ehre auf der Buchmesse an zwei Podiumsdiskussionen teilzunehmen.

Meine erste Veranstaltung war direkt am Sonntag um 11:00 Uhr für BoD (BookonDemand). Und oh man Leute … Was war ich aufgeregt! Natürlich musste uns am Samstag noch die Botschaft erreichen, dass Anna (Fuchsias Weltenecho) aufgrund des Schneechaos leider nicht dabei sein kann. Eine absolute Katastrophe für mich!

ABER wir haben Ersatz gefunden! Und zwar keinen geringeren als die liebe und talentierte Anna von Ink of Books. Noch einmal einen riesen Dankeschön an dich Anna, dass du so spontan eingesprungen bist! Du hast was gut bei mir <3

Der Vortrag selbst war dann tatsächlich entspannter als erwartet und ich hatte soooo viel Spaß!  Eine unglaubliche Erfahrung, ehrlich!

Um 13:00 Uhr durfte ich dann nochmal gemeinsam mit Jasmin Whiskey auf die Bühne und wir haben gemeinsam über das Thema gesprochen, wie aus Lesern Fans werden.

Nachdem die beiden Veranstaltungen um waren, konnte ich noch ein paar Bücher signieren, bevor es für mich dann auch schon wieder zurück nach Heilbronn ging.

Ihr seht also, ich hatte wirklich wahnsinnig viel Spaß auf der LBM18 ! Danke für alle, die mit mir gemeinsam unterwegs waren, mich angesprochen und mit mir Fotos gemacht haben und die mir die Zeit versüßt haben!

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Wir sehen uns dann in Frankfurt wieder!

Leipziger Buchmesse 2018

Leipziger Buchmesse 2018

Hallo ihr Lieben,

bald ist es wieder soweit! In nur wenigen Tagen startet die Leipziger Buchmesse 2018.

Ich werde natürlich dabei sein und habe euch mal eine kleine Übersicht meiner offiziellen Termine zusammengestellt.

Ich starte diesmal erst am Freitag in die Messe, weil ich leider Gottes am Donnerstag noch eine Mathe Klausur schreiben muss …

Ab Freitag werde ich dann gemeinsam mit Mina Mart mein Unwesen treiben. Allerdings habe ich am Freitag keine offiziellen Termine, das heißt ihr findet mich überall und nirgendwo, zumeist aber in Halle 5. Solltet ihr mich sehen, dürft ihr mich gerne ansprechen. Ich bin auch ganz zahm und beiße nicht, versprochen! <3   

Am Samstag bin ich dann wieder ab 14.30 Uhr auf der Messe, weil ich zuvor ein Autoren-Coaching habe. Darauf freue ich mich schon riesig und bin wahnsinnig gespannt, wie es wird!

Am Sonntag habe ich dann die große Ehre für BoD eine Podiumsdiskussion zu führen. Gemeinsam mit Pressesprecher Thorsten Simon und Anna von Fuchsias Weltenecho werden wir dann ein wenig zum Thema „Blogger-Relations richtig gestalten“ sprechen. Ich freue mich über jeden, der vorbei kommen will und lade euch rechtherzlich ein!

Im Anschluss bin ich am Stand von TwentySix und stehe dort für Gespräche bereit. Gern könnt ihr auch euer Exemplar von Kontaminiert mitbringen, sodass ich es euch signieren kann! ACHTUNG Buchverkauf in Leipzig startet am Sonntag leider erst ab 15:00 Uhr. Das bedeutet, wer ein Buch kaufen will, kann dies leider erst ab 15:00 Uhr tun. Wir werden einige Bücher dabeihaben. Solltet ihr also ein signiertes Exemplar wollen, schaut um 12:00 einfach mal vorbei und wir verabreden uns dann nochmal für einen späteren Zeitpunkt!

Jahresrückblick 2017

Jahresrückblick 2017

Hallo ihr Lieben,

heute ist der 01.01.2018  und pünktlich zum letzten Tag des Jahres kommt ihr mein Jahresrückblick.
Oh man.

Schon wieder ein Jahr vorbei. Doch diesmal ist es nicht einfach nur ein Jahr… Dieses Jahr war anders als all die anderen Jahre zuvor. Und ganz ehrlich? Es fühlt sich nicht an, wie ein Jahr. Mir kommt es eher so vor, als wären sieben Jahre vergangen, obwohl die Zeit gerannt ist.
Aber dieses Jahr ist so unfassbar viel passiert, dass ich einfach nicht glauben kann, dass all das in nur einem Jahr passiert sein soll.

Januar 

Im Januar habe ich mit dem schreiben meines dritten Manuskripts begonnen. Diesmal in einem mir  bis dato fremden Genre : Der Romance. Mit „12 Songs for Carrie“ bin ich weit über mein Grenzen hinausgewachsen. Ich habe das Manuskript trotz Trennung, Umzug und einer 40- Stunden Woche in 4 Wochen geschrieben. Ein echtes Herzensprojekt eben.

Februar 

In diesem Zeitraum ist recht viel passiert. Ich war einige Tage im Urlaub, hab Carrie beendet und war  auf dem Konzert meiner absoluten Lieblingsband. Ich werde nie vergessen, wie geil und unvergesslich die Stimmung war! Außerdem lernte ich eine Person kennen, die ich heute nicht mehr missen möchte: Meine liebe Mary  Cronos, die mich das ein oder andere Mal gestützt, aber auch gebremst hat, wenn ich mal wieder mit dem Kopf durch die Wand wollte. Was als „geschäftliche“ Beziehung begann, wurde jedoch schnell zu einer engen und inspirierenden Freundschaft. Danke für alles, mein Engel.

Im Februar kam mir übrigens das erste Mal der Gedanke mein Manuskript (damals) noch unter dem Namen „Animalium“ heute unter „Kontaminiert“ im Self Publishing zu veröffentlichen.

 

März 

Gemeinsam ging es dann im März auf die Leipziger Buchmesse. Meine erste richtige Buchmesse!

Leute ich sag euch … Ich werde meine erste Buchmesse niemals vergessen. Zum ersten Mal habe ich mich gefühlt, als würde ich nach Hause kommen, obwohl ich an einem fremden Ort war. Ich habe so viele tolle und liebenswürdige Menschen kennengelernt, durfte soviel erleben. Buchmesse ist einfach eine andere Welt, aber sie ist mit Abstand eine der aufregensten, die ich bislang bereist habe.

April/ Mai 

Der April war verhältnismäßig einer der ruhigsten Monate. Ich habe viel Zeit mit der Überarbeitung von Band 1 der Kontaminiert-Trilogie verbracht, bin wieder ein Jahr älter geworden und habe hin und her überlegt, ob ich Self Publishing machen will oder nicht. Zudem hatte ich meinen ersten Messe-Blues und das war wirklich sehr hart!

Im Mai ist auch nichts weiter passiert. Ich habe noch immer Band 1 überarbeitet ( Ich will gar nicht wissen, wie viel Stunden Zeit und Bohnen Kaffee in dieses verfluchte Manuskript gewandert sind 😀 ) Zudem habe ich eine liebe Autorenkollegin besucht und wir haben zusammen die Stadt unsicher gemacht !

Das einzig wirklich wichtige in diesen Monaten ist jedoch, dass ich in diesen zwei Monaten eine Entscheidung getroffen hatte. Eine, die mich mein Leben lang begleiten wird. Ich habe mich fürs Self-Publishing entschieden und habe damit den ersten Stein eines Weges gelegt, bei dem ich gespannt bin, wohin er mich noch führen wird.

Juni 

Der Juni war aufregend. Für „Kontaminiert“ gings ins  Lektorat und ich habe zum ersten Mal den Cover Entwurf gesehen. Ihr könnt euch vorstellen, wie mein Herz raste! Zudem war ich gleich zweimal in Hamburg.

Das erste Mal gemeinsam mit einer Freundin auf einem Wahnsinns Konzert, der Band, die  mich zu „12 Songs for Carrie“ inspiriert hat: Kaleo.

Mein zweiter Ausflug in die Hafencity führte mich ins Novotel zum Self- Publishing- Day. Ich hatte doch auf der Leipziger Buchmesse glatt zwei Tickets und Hotelzimmer für mich und meine Begleitung gewonnen! Gemeinsam mit meinem Partner in Crime Mary gings also nach Hamburg.

Ach und da wäre noch etwas … Am 18. Juni hab ich meine SEELENVERWANDTE entdeckt. Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen … Ja Mina, die Rede ist von dir! Oh man Leute… Am 18. Juni postete meine Kollegin Mina Mart „15 Fakten“ über sich, die rein zufällig auch 15 Fakten von mir hätten sein können… Das Ende vom Lied? Mina ist eine meiner engsten Freunde geworden, auch wenn wir uns leider viel zu wenig sehen, ist sie zu einem Menschen in meinem Leben geworden, den ich nie wieder missen will. Mein Schreib- und Motivationsbuddie, my Love, myself. Ich werde diesen Tag nie vergessen, weil er mir einen unglaublich tollen Menschen gebracht hat. Danke für alles!

Juli

Oh der Juli war ein toller Monat. Ich war gut zwei Wochen in Wien, habe mir die Hände wund lektoriert und geschrieben, als wäre ich besessen. Zudem habe ich Klappentext und Cover veröffentlich! Das Feedback war überwältigend und ich könnte jetzt noch heulen, wenn ich nur dran denke …

August 

DER MONAT DER MONATE. Oh man. Aber immer der Reihe nach.

Der Monat startete eigentlich ganz entspannt, denn für mich ging es neben Marketing- und Veröffentlichungsstress erstmal ein paar Tage in den Urlaub. In diesen Tagen habe ich „12 Songs for Carrie“ übrigens beim Schreibwettbewerb vom Arena Verlag und My Poolitzer eingereich. Soweit so gut.

 

Nun, aber das wars auch schon mit der Ruhe. Der August war trotz allem nämlich der wohl anstrengenste und nervenzerreißenste Monat meines bisherigen Lebens … Wie einige von euch wissen, wussten meine Eltern ja nichts von der Veröffentlichung, demnach habe ich alles heimlich im stillen Kämmerlein erledigt. Aber  besonders kurz vor der Veröffentlichung war das die reinste Qual. Ich hatte Stimmungsschwankungen … Ich sag euch dagegen ist eine Schwangere ein Witz. Ich bin von einem Hoch ins nächste Tief gerannt.

Neben der Veröffentlichung hatte ich auch mein Autorenshooting, wobei wirklich schöne Bilder entstanden sind. Und nach und nach trudelte dann auch das erste Feedback zu „Kontaminiert“ ein.

Nebenbei habe ich übrigens noch Band 2 von „Kontaminiert“ überarbeitet.

 

September 

Oh der September war auch ein wahnsinnig toller Monat. Zum einen durfte ich zum ersten Mal mein Print in den Händen halten. Zum anderen hatte das Versteckspiel ein Ende. Denn meine Mama hatte Geburtstag und ich konnte endlich die Bombe platzen lassen und ihr ihr Geburtstagsgeschenk geben. Zudem habe ich erfahren, dass „12 Songs for Carrie“ unter die Top 5 des Schreibwettbewerbs geschafft hat! Oh man war ich deswegen nervös, aufgeregt, aber auch unendlich stolz …

Oktober

Wirklich Zeit all das zu verarbeiten hatte ich jedoch nicht, denn da stand auch von die Frankfurter Buchmesse ins Haus und ich habe bei meinem neuen Job angefangen.

Die Frankfurter Buchmesse war, wie auch schon die Leipziger, einfach Wahnsinn. Endlich habe ich Mina Mart und Cara  Mattea mal live getroffen! Zudem habe ich viele alte Bekannte wieder gesehen, hatte inspirierende Gespräche und einfach eine wahnsinnig tolle Zeit. Danke an alle die in Frankfurt dabei waren!

In Frankfurt ist dann ja auch allerhand passiert. Mein Buch lag bei BoD aus, wofür ich  mich nur nochmal bedanken kann und ich durfte sogar ein Interview geben. Es war auch das erste Mal, dass ich von Lesern erkannt wurde, was schon irgendwie total verrückt ist 😀

Zudem schaffte es „Kontaminiert“ unter die Bestseller !

November 

Im November habe ich mich beinahe ausschließlich dem Schreiben von Band 3 der Kontaminiert-Trilogie gewidmet. Zudem wurde „Kontaminiert“ zum Top-Titel des Monats ausgezeichnet und es flatterten zahlreiche Rezensionen rein. Mittlerweile sind wir schon bei 27 !

Dezember 

Den Dezember habe ich mit einem neuen Projekt verbracht. Ich schreibe nun schon eine ganze Weile an einem Psycho-Thriller, den ich hoffentlich im Januar noch beenden werde. Zudem habe ich Band 2 von Kontaminiert lektoriert.

Nun ihr Lieben, dass war mein nahezu phänomenales Jahr 2017. Ich bin gespannt was 2018 für mich bereit hält und bedanke mich bei all meinen Lesern, Freunden, Kollegen, meiner Familie und allen anderen, die mich unterstütz haben, für dieses unvergessliche Jahr !

Frohes Neues !

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Frankfurter Buchmesse 2017 (Teil 1)

Frankfurter Buchmesse 2017 (Teil 1)

Hallo ihr Lieben, mein letzter Blogpost ist ja schon eine Weile her, das lag aber lediglich  daran, dass nicht wirklich viel passiert ist und ich  euch natürlich nicht sinnlos volllabern möchte.  Aber wenn die Frankfurter Buchmesse kein guter Grund ist mal wieder einen zu schreiben, dann weiß ich auch nicht!  Viele von euch haben ja vielleicht schon auf Instagram und/oder Facebook mitbekommen, dass ich die volle fünf Tage in Frankfurt verbracht habe und OH MAN … Ich bin noch immer ganz geflasht und stecke bis im Hals im Messeblues.

Aber kurz vorweg: Ich habe mir überlegt meinen Messebericht  in zwei Posts zu zerlegen, damit dieser hier nicht komplett den Rahmen sprengt. Teil 1 des Messereports  wird sich mit den ersten drei Tagen beschäftigt (also den Fachbesuchertagen) und in Teil 2 erfahrt ihr dann alles über die letzten beiden Messetage.

Ach und noch ein kleiner Rat, bevor ihr loslegt:  Ich hoffe ihr habt einen Kaffee, Kekse oder andere lebenswichtigen Nahrungsmittel neben euch stehen, denn das könnte jetzt (trotz Separierung) etwas länger werden.

Los geht’s!

Ich muss gestehen, dass ich ja bislang kein großer Messegänger war. Letztes Jahr war ich das allererste Mal überhaupt auf der Messe. Damals nur einen Tag und das für wenige Stunden, das man da nicht besonders viel mitbekommt ist klar.  Umso mehr habe ich mich gefreut, dass meine Firma so kulant war und mir direkt nach Start meines Studiums 3 Tage Urlaub gewährt hat- damit stand meinem Besuch auf der Frankfurter Buchmesse nichts mehr im Wege.

Gestartet ist die Messe für mich tatsächlich schon am Dienstag, denn nach der Arbeit habe ich direkt meine Autorenkollegin und ehemaligen Wing Mary Cronos vom Bahnhof abgeholt. Zusammen ging  es dann zu mir nach Hause, wo wir den Abend mit Essen, Quatschen und Koffer packen verbracht haben 😀 Viel zu spät– nämlich gegen 12 – ging es dann für uns ins Bett. Und 2:30 Uhr hieß es dann auch schon wieder aufstehen.

Da ich die Nacht auf der Couch verbracht hatte, war ich entsprechend fertig, als der Wecker klingelte, doch wie es eben so  ist, wenn man sich auf etwas besonders freut, hab ich den Schlafmangel erstaunlich gut weggesteckt, aber dazu später mehr.

Wir machten uns also fertig, stapelten mein kleines Auto voll und machten uns dann um 4:00 Uhr auf den Weg gen Frankfurt. Unser Ziel war gegen 10:00 Uhr anzukommen, da waren wir 8: 10 Uhr 😀 Zugegeben ich hatte die Fahrtzeit etwas länger in Erinnerung, schlecht war es letzendlich jedoch nicht, da wir uns schon vor Neun in die Messe schmuggeln konnten.

Und dann war er endlich da… Dieser Moment auf den man monatelang wartet, den man monatelang plant, der Moment, wenn man die Messe betritt und endlich nach Hause kommt. Ein anderes zu Hause – freilich – aber ein zu Hause. Denn wir Autoren leben ja irgendwie zwei Leben, also ist es ja nicht weiter verwunderlich, dass wir auch mehrere zu Hauses haben, oder? 😉 Die Autoren unter euch werden sicher wissen wovon ich spreche.

Ich habe mich tatsächlich gefühlt, wie als kleines Kind, wenn ich unser Wohnzimmer am Weihnachtsabend betreten habe. Überall lag der Geruch von Büchern in der Luft, die ersten bereiten sich auf Gespräche vor und die ersten Äuglein von Besuchern beginnen zu strahlen. So wahrscheinlich auch meine.

Nachdem wir die ersten Eindrückte gierig in uns aufgesaugt hatten, ging es für uns dann erstmal zu unserem Heimathafen Books on Demand (BoD) , wo bereits auch schon das erste Messehighlight auf mich wartete. Denn mein Buchbaby hat es mit ins BoD-Bücherregal geschafft und lag damit für alle Messegänger aus. Ein wahr gewordener Traum für mich. (Siehe Collage oben) An dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an BoD!

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Nachdem ich also fleißig mein Baby geknipst hatte, wie stolze Mütter das eben so machen, ging es erstmal zu dem hauseigenen Barista von BoD, der zugegeben den BESTEN Kaffee der Messe macht. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der gute Mann mich über die ganze Messe und besonders über diesen einen Tag gerettet hat! 😀

Aber viel Zeit zum Verschnaufen habe ich mir nicht gegönnt, denn dann ging es auch direkt in die erste Gesprächsrunde zum Thema Marketing. Dann folgte ein super interessantes Interview mit Roman Hocke (einige werden ihn vielleicht kennen) und vieles mehr. Und obwohl ich mittlerweile schon recht gut informiert bin, konnte auch ich noch einige Sachen für mich mitnehmen.

Ich flitze also von einem Workshop in den anderen, unterhielt mich mit alten Bekannten und neuen Gesichtern und genoss den Tag in vollen Zügen. Doch bald schon war der erste Messetag rum und für uns ging es erstmal in unser AirBnB, dass mit seiner einen U-Bahn-Station Entfernung in perfekter Nähe zur Messe lag. Eilig schleppten wir unsere Koffer hinein, denn der nächste Termin stand bereits auf dem Programm: Das Pub’n Pub von Leander Wattig.

Mit einer guten Stunde Verspätung kamen wir dort an und hatten einen tollen Abend, auch wenn ich froh war, als ich nach diesem anstrengenden Tag und mit nur zwei Stunden Schlaf endlich im Bett war 😀

Der Donnerstag startete entspannter und vor allem ausgeschlafener. Da wir nur 10 Minuten bis zur Messe brauchten, schaffte uns das nämlich einiges an zusätzlicher Schlafzeit. Zu unserem festen Ritual wurde dann übrigens das Frühstück bei Mcns. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt bei Mcns Frühstück gegessen habe, doch da die Schlange beim Bäcker elendig lang war, haben wir uns dann dafür entschieden. Mehr oder weniger gestärkt ging es dann auch zurück in die heiligen Hallen Frankfurts. Dort gab es meinen morgendlichen BoD Kaffee bevor es erneut zu Workshops, Diskussionsrunden und den Austausch mit Kollegen und Bloggern ging. Der Donnerstagabend verlief dann anders als erwartet. Während Mary und ich schlechte Nudeln im Einkaufszentrum gegenüber aßen, entdeckten wir eine Krimilesung in der gerichtsmedizinischen Fakultät. COOL dachten wir und schnappten uns noch Tanja von Schreibhain und eine ihrer Freundinnen und machten uns zusammen auf den Weg. Bei der Lesung angekommen mussten wir jedoch feststellen, dass die Lesung doch nicht ganz das war, was wir uns vorgestellt hatten. Heimlich stahlen wir uns also davon. Ohne Ziel verschlug es uns dann in ein niedliches italienisches Restaurant, indem es unfassbar leckeres Essen gab – nur leider nicht für uns, denn uns lagen noch die ekligen Kaufhausnudeln im Magen. Dennoch war es ein netter Abend mit tollen Gesprächen und leckeren Getränken.

Der nächste Morgen startete traditionell mit Mcns. Danach ging es wie üblich ins Paradies . Auf meinem Plan stand es diesmal einem Interview mit Sebastian Fitzek zu lauschen und einem Vortrag zum Thema Self-Branding.

Damit war der Donnerstag recht ruhig und ich schaffte es sogar ein Bild mit Sebastian zu machen. Danach nahm ich es in Angriff beim Arena Verlag vorbeizuschauen, denn wie einige wissen, war ich ja in der Shortlist für den Schreibwettbewerb. Am Arena Stand unterhielt ich mich dann mit ihrer lieben Azubine, bis mich die beiden Verantwortlichen begrüßten und wir ein wenig schwatzten. Am Abend flüchteten Mary und ich dann in unsere Unterkunft nur um festzustellen, dass wir dabei waren den Orbanism Award zu verpassen. Wir machten uns also mehr schlecht als recht noch einmal zurecht (An mir ist ein Dichter verloren gegangen :D) und eilten dann zurück zur Messe, wo wir den Orbanism Award verfolgten. Danach schwatzen wir noch ein wenig gemeinsam über das Autorenleben, alte und zukünftige Projekte und vieles mehr. Rückblickend betrachtet war es wohl einer der inspirierensten Abenden, den ich in Frankfurt verbringen durfte. Aber er war noch nicht vorbei! Im Anschluss ging es für uns nämlich noch auf eine Party im Literaturhaus in Frankfurt, das bereits von außen schon eine sehr imposante Erscheinung hat. Auf den Weg dahin kam Mary auch noch dazu ein paar tolle Fotos von Frankfurt bei Nacht zu machen. Wir ließen den Abend also mit netten Gesprächen, leckeren Drinks und guter Musik ausklingen, bevor wir dann gegen 1:00 Uhr ins Bett fielen.

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So ihr lieben, dass soll es mit Teil 1 auch „schon“ gewesen sein. Ich merke gerade, dass er doch recht lang geworden ist. Aber ich will euch ja auch nichts vorenthalten. In Teil 2 werdet ihr dann erfahren, wie die Preisverleihung war und was noch alles so passiert ist in den letzten beiden Messetage! Dranbleiben lohnt sich also.

 

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Ein Blick ins Buch !

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So ihr Lieben,

für alle die gerne nochmal einen Blick ins Buch werfen würden, bevor sie es kaufen, habe ich hier mal ein paar Bilder gemacht, die euch einen ziemlich guten Eindruck davon vermitteln, wie das Print von Innen aussieht. 🙂