Was motiviert dich?

Was motiviert dich?

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ – Laozi

 

Hallo ihr Lieben,

da ich vermehrt die Frage erhalten habe, woher ich meine Motivation nehme, habe ich beschlossen zu diesem Thema einmal einen ausführlichen Blogpost zu verfassen.

Wie ich auf Instagram schon kurz angespielt hatte, ist für mich das „Warum“ ein ganz entscheidender Faktor.

Wer zum Beispiel auf Schlaf verzichtet oder die neuen Folgen der Lieblingsserie auf Netflix ignoriert, um seiner Leidenschaft nachzukommen, braucht viel Disziplin. Und wir alle wissen, dass es mit der Disziplin in Zeiten von Netflix, Amazon Prime und Co. so eine Sache ist. Und gerade wenn man sich vornimmt ein wenig was fürs Buch zu machen, gibt es ja plötzlich super viele andere Dinge … Ich kenne das, aber ich habe gelernt, mich zu fokussieren. Und wie, möchte ich euch nun verraten.

Gleich vorweg möchte ich ein was klarstellen: Es ist nicht schlimm, wenn ihr nicht jeden Tag euer Programm durchzieht. Es ist auch nicht schlimm, wenn ihr Mal eine schlechte Woche oder sogar einen schlechten Monat habt, solche Dinge gehören einfach dazu und sind menschlich. Meine liebe Kollegin Mina Mart, hat mich schon des Öfteren darauf hingewiesen, dass ich keine Maschine bin und genauso ist es. Niemand von uns ist eine Maschine: Wir laufen nicht auf Autopilot, können nicht 24/7 total fokussiert sein und kommen irgendwann schlichtweg auch mal an unsere physischen und psychischen Grenzen. Also bitte merkt euch: Es ist auch mal okay, einfach nichts zu tun!

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Wie nun also die Motivation aufbringen, den Schweinehund hinter sich zu lassen?

Wie ihr oben vielleicht schon gelesen habt, habe ich zum Thema ein meiner Meinung nach, sehr passendes Zitat gefunden:

„Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“

Und ganz ehrlich? Treffender könnte ich es nicht ausdrücken.

Nehmen wir mich mal als Beispiel. Ich stehe während der Arbeit jeden morgen 4:00 Uhr auf und schreibe bis circa 7:00 Uhr. Während der Uni stehe ich meist gegen 5:00 Uhr auf, mache dann aber nach der Uni noch was. Aber warum mache ich das eigentlich? Was treibt mich an? Ich bin keine Bestsellerautorin und auch, wenn ich einige Leser habe… Ich bin kein Goerge R.R. Martin, den die Leser nahezu anflehen weiterzuschreiben. Mein Druck hält sich also in Grenzen. Ich habe keinen Verlag, der wartet, dass ich liefere, im Self-Publishing kann ich selbst entscheiden wie und vor allem wann ich was mache. Ihr seht also: Es gibt keinen offensichtlichen Grund all das zu tun. Und trotzdem mache ich es. Tag für Tag, Monat für Monat.

Warum?

Ganz einfach: Weil ich weiß, wofür ich all das mache. Für mich ist all das nicht nur ein Hobby, es ist eine Leidenschaft. Ich brenne für das, was ich tue. Und dieses Feuer motiviert mich jeden Tag aufs Neue. Alles was ihr herausfinden müsst, ist, was euer Feuer, also euer Ziel ist.

Was treibt euch an?

Wovon träumt ihr?

Verlagsvertrag? Bestsellerliste? Einfach nur Leser, mit denen ihr eure Geschichte teilen könnt?

Es steht euch völlig frei, welches Ziel ihr euch wählt und meiner Meinung nach gibt es auch kein „Das ist zu groß für mich.“ Ganz im Gegenteil, je größer, desto besser. Seid größenwahnsinnig! Traut euch von etwas zu träumen, das euch nahezu verrückt erscheint! Denn egal was euer Ziel oder euer Traum ist: Er muss größer sein, als eure Zweifel UND ihr müsst so sehr darin schwelgen, dass ihr dafür bereit seid früh um vier mit einem strahlenden Lächeln aus dem Bett zu springen. Ihr müsst dafür brennen! Arno Strobel hat zum Beispiel in einem Interview mit Sebastian Fitzek erzählt, dass er sein Bild und seinen Namen auf die Spiegel Bestseller Liste gephotoshopped hat, diese sich ausgedruckt und über den Rechner gehangen hat … Ihr seht also, es ist absolut legitim sowas zu tun! Die ganz großen haben es damals nicht anders gemacht.

Jetzt wollt ihr sicher wissen, was mein Ziel ist, wovon ich träume, was mein „Warum“ ist.

Ich bin ehrlich. Ich habe unzählige „Warums“ viele kleine Puzzleteile, die sich über die Jahre zu einem Ganzen zusammengesetzt haben. Und das Puzzle wächst ständig. Ich habe Träume und Ziele ohne Ende. Ich träume von anderen Autoren, mit denen ich gemeinsam was schreibe, ich sehe Trailer meiner Bücher auf der Kinoleinwand, ich sehe meinen Namen auf der Bestsellerliste. Größenwahnsinnig? Absolut. Aber genau darum geht es. Denn nur wer sein Ziel(e) gefunden hat, ist auch bereit dafür 100% zu geben. Doch ein Ziel ist mir besonders wichtig. Eines treibt mich besonders an:

Ich will mit meinen Büchern etwas bewirken. Ich will Dinge kritisieren, will provozieren, will Menschen die Augen öffnen, möchte euch meine Sicht auf die Dinge zeigen. Und solange es Menschen gibt, die mir Nachrichten schreiben, wie sehr sie das Buch beschäftigt und wie sehr sie manche Dinge auch noch Tage danach verfolgen … Solange lohnt sich jeder Vier-Uhr-Wecker und solange nehme ich auch alle 1-Sterne Rezensionen mit einem müden Lächeln hin. Denn am Ende habe ich genau das erreicht, was ich wollte: Leute zum Nachdenken gebracht.

Ihr seht also: Es geht um das „Warum“, denn dieses „Warum“ ist es, dass die Flamme in euch am Brennen hält.

Habt ihr einmal ein Ziel, steht euch niemand mehr im Weg.

Und sobald ihr das verinnerlicht habt, werdet ihr sehen, dass alles möglich ist. Auch um 4:00 Uhr aus dem Bett zu steigen und sich vor den Laptop zu setzten.

Ich danke euch fürs Lesen und hoffe dem ein oder anderen konnten meine Worte helfen!

Eure E.R.Swan

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Wo warst du denn so lang?

Wo warst du denn so lang?

Hallo ihr Lieben,

die letzten Monate waren aufregend, intensiv, von Zweifeln geplagt und auch nicht immer einfach. Ich habe an zwei Projekten gleichzeitig gearbeitet, um irgendwann zu bemerken, dass es nicht funktioniert. Habe stundenlang auf leere Seiten gestarrt, Worte getippt und wieder gelöscht, habe den Kopf in meinem Kissen vergraben… Habe nachgedacht.

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Und mein Entschluss? Ein Neuanfang. Ich habe sowohl meinen Psychothriller, als auch mein Alter Ego Projekt neu begonnen. Wenn ich sage „neu begonnen“, meine ich übrigens wirklich neu begonnen … zumindest bei meinem Psychothriller. Dort habe ich lediglich die Grundidee genommen und ansonsten alles umgeworfen: neue Charaktere, eine andere Erzählperspektive, neuer Handlungsort …Ich habe ein völlig neues Dokument geöffnet und nochmal angefangen. Bei meinem Alter Ego Projekt ist dagegen ein Großteil gleichgeblieben. Hier schreibe ich „nur“ den ersten Teil des Buches neu. Diese Entscheidungen sind mir alles andere als leicht gefallen. Vielleicht war ich deswegen teilweise auch so inaktiv, denn was sollte ich euch auch berichten? Hin und wieder habe ich mal anklingen lassen, dass ich etwas ändern muss, aber so wirklich mit der Sprache herausgerückt bin ich nicht. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Prozess hier mit euch teile, oder nicht? Doch irgendwie habe ich mich nun dazu entschlossen es zu tun, denn vielleicht erkennt sich ja auch jemand von euch in meinen Worten wieder. Mir folgen auf Instagram viele Autoren und Menschen, die es gerne werden wollen. Oft kriege ich von euch Nachrichten, wie ich all das mache, wie ich in so kurzer Zeit soviel schreiben kann etc. und deswegen ist es meiner Meinung nach nur fair, wenn ihr auch mitbekommt, dass eben nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen ist und das ich nicht jeden Tag 365 Tage im Jahr 5000 Wörter + schreibe.

Dass auch ich Wochen oder sogar Monate habe, wo ich auf der Stelle trete und nichts wirklich hinbekomme, obwohl ich die ganze Zeit etwas mache. Nun wird der ein oder andere sagen „Schreibblockade!“ – Nein. Ja. Nein. Vielleicht.

Mittlerweile denke ich es war eine. Irgendwie. Auch wenn ich eigentlich nicht an sowas glaube, doch ich glaube daran, dass man gehemmt ist, wenn man eben nicht 100% dabei ist und das hat meistens einen Grund. Und zugegeben, die letzten Monate habe ich nichts wirklich etwas gemacht, außer herauszufinden was dieser Grund ist. Und als ich diesen dann gefunden hatte, habe ich nach einer Lösung gesucht.

Tja und so sieht sie aus: Ich habe zwei Projekte eigentlich fast oder bereits fertig gehabt und habe beide noch einmal komplett neu angefangen. Und das ist wirklich absolut okay und super, denn so fühlt es sich einfach richtig an. Und das ist das, was zählt. Dass es sich für einen selbst richtig anfühlt. Ich habe so lange überlegt, warum ich nicht mehr zufrieden bin mit dem, was ich da schreibe… Was mich stört … Natürlich haben kreative Menschen immer Zweifel im Bezug auf ihre Projekte und das ist normal. Aber ich spreche hier nicht über normale Zweifel. Ich spreche hier über dieses flaue Gefühl, das einfach nicht weggeht. Dieses „irgendwas- stört-mich-aber-ich-weiß-nicht-was“-Gefühl. Ich hatte den Eindruck meinem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden und ich wusste nicht warum. Und dann irgendwann sah ich auf dieses Dokument und erkannte den Fehler. Bei meinem Alter Ego Projekt hat es ganze 1 ½ Jahre gedauert, bis ich gesehen habe, was mich so daran stört. 1 ½ Jahre, die ich immer wieder versucht habe zu lieben was ich da kreiert hatte, aber es gelang mir nicht. Doch mittlerweile weiß ich es und eigentlich ist es nicht mal eine große Sache. Es ist ein kleines Detail, aber macht eben doch einen großen Unterschied. Und nun bin ich seit einigen Wochen wieder voll drin. Und liebe das was ich tue und liebe das Projekt! Ich musste erst einmal für mich herausfinden was los ist, bevor ich es auf Instagram platt trete und mit euch teile. Ich habe versucht das Problem mit Überarbeiten zu lösen, so wie alle Autoren das tun. Aber nach gut zwei Wochen intensiver Arbeit habe ich dann bemerkt, dass auch das nicht reicht, das sich manche Probleme so nicht lösen lassen, zumindest nicht für mich. Ich muss manchmal das Dokument schließen, ein Neues öffnen und nochmal bei 0 anfangen.

Und genau das habe ich getan. Und seither bin ich wieder da, wo ich früher war. Und wache jeden Morgen um fünf auf und kann es kaum erwarten vor meinen Rechner zu springen (Auch wenn ich dabei so müde bin, dass ich vergesse die Kaffeetasse unter den Automaten zu stellen).

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Und vielleicht gehört es bei mir auch einfach dazu alles neu zu machen. (Manch einer von euch weiß vielleicht, dass ich „Kontaminiert“ damals auch nochmal komplett neu geschrieben habe). Vielleicht ist es für mich Teil des Schreibprozesses. Vielleicht gehört es dazu, dass ich nach der Hälfte noch einmal alles umwerfe, dass ich erst herausfinde, was eigentlich erschaffen will, wenn es irgendwie schon fast fertig ist. Aber um zu dieser Erkenntnis zu kommen, brauchte ich einfach etwas Zeit für mich. Denn da ist ohnehin schon dieser Druck von außen und der den man sich selbst macht. Ich meine, wenn wir ehrlich sind, hat man ja auch diese Vorstellung. Man denkt ein Buch neu anzufangen wäre komisch. Eigentlich sollte es reichen die Rohfassung zu überarbeiten. Ist es nicht eigentlich ein Zeugnis des Totalversagens, wenn man etwas nochmal komplett neu anfangen muss? Ich meine, wozu hat man es dann überhaupt geschrieben?

All das waren Gedanken die mich beschäftigt haben, aber wisst ihr was? So ist das einfach nicht.

Es ist kein Zeugnis des Totalversagens, sondern ein Prozess.

Ich bin in meinem Schreiben immer sehr schnell. 5000 Wörter gehen locker von der Hand, wenn ich mehr als drei Stunden Zeit habe, aber vielleicht ist genau das das Problem. Bei mir geht immer alles Ruck Zuck, aber das nimmt mir natürlich auch die Zeit der Reife. Und so fallen einem kleinere oder größere Probleme erst auf, wenn es zu spät ist. Und das bedeutet dann meist die Uhren auf Null drehen. Aber mittlerweile habe ich das für mich akzeptiert. Ich werde nicht weniger Schreiben, werde mich aber auch nicht zwingen 5000 Wörter am Tag abzuliefern. Ich schreibe jeden Tag kontinuierlich soviel, wie ich eben will und wenn ich am Ende der Meinung bin, ich müsste nochmal von vorne anfangen, dann ist das eben so. Und ich denke, das ist mein Weg. So entstehen meine Bücher. Und ich liebe es. Und wenn es euch auch so geht, dann tut euch keinen Zwang an. Niemand sagt, dass eine Rohfassung perfekt ist. Überarbeitet. Streicht Kapitel. Macht was auch immer ihr lustig seid, denn es gibt keinen geraden Weg. Keinen Zwang. Ihr könnte dieses Buch schreiben, wie ihr es wollt. Nehmt den Druck von euren Schultern, den ihr euch selbst auferlegt und glaubt mir: Es gibt keine Blockade mehr.

Punkt.

Aus.

Ende.

 

Messebericht Leipziger Buchmesse 2018

Messebericht Leipziger Buchmesse 2018

So ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. Vor knapp einer Woche war die Leipziger Buchmesse 2018! Und was soll ich sagen … Es war mal wieder absolut traumhaft, inspirierend und aufregend!

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Vor einem Jahr war ich das erste Mal als angehende Autorin auf der Buchmesse. Was sich seitdem geändert hat, ist wirklich Wahnsinn. Umso berauschender war es, diesmal als richtige Autorin auf der Buchmesse zu sein. Immer mit dem Gedanken im Hintergrund „vor einem Jahr, da  …“

Aber hören wir auf um den heißen Brei herumzureden, immerhin will ich euch erzählen, wie ich die diesjährige LBM erlebt habe. Aufgrund meiner Klausuren war es mir dieses Jahr leider nicht vergönnt, bereits am Donnerstag an der LBM teilzunehmen. Aber ich habe mich direkt nach der Matheklausur auf den Weg gemacht und kam dann gegen Nachmittag daheim an.

Aber so wie ich zu Hause angekommen war, ging es auch schon weiter. Denn ich hatte mich mit meiner allerliebsten Autorenkollegin Nena (MinaMart) zum Essen verabredet. Und so habe ich gerade noch alle Sachen ausgepackt, bevor ich wieder ins Auto gesprungen und nach Leipzig gefahren bin.

Dort angekommen habe ich mir dann Nena geschnappt und zusammen sind wir zu Peter Pane Burger essen und danach in meine Lieblingsbar gegangen. Dort haben wir uns über alles ausgetauscht, getrunken und die gemeinsam (noch stressfreie) Zeit genossen. (Daran könnte ich mich übrigens gewöhnen. Wie wärs, wenn du nach Leipzig ziehst?)

Am nächsten Tag ging es dann früh raus, denn ich musste noch für meine Prüfung am Montag lernen. Nachdem ich das erledigt hatte, bin ich direkt zur Messe gefahren, wo ich mit dann mit Nena und Jim Kopf getroffen habe.

Zusammen haben wir dann ganz entspannt die Messe erkundet, Verlage gestalkt und viele liebe Gesichter getroffen. Natürlich mussten wir auch am „Ficken“ Stand anhalten!

Nachdem unsere gemeinsame Zeit dann vorbei war, ging es dann für mich nach  Hause um dann direkt zurück nach Leipzig zu fahren. Gemeinsam mit Nena und einigen weiteren tollen Autoren, waren wir im Enchilada Essen und Trinken. Es war ein wunderschöner Abend, mit tollen Menschen und interessanten Gesprächen!

Am nächsten Tag stand bei mir das Autoren Coaching von meinem Distributor TwentySix an.

Das Autorencoaching war wirklich super und ich bin sehr dankbar, dass ich die Erfahrung machen durfte.

Wir haben gemeinsam über verschiedenste Dinge bezüglich Verlagen und Self-Publishing gesprochen, haben uns über Marketing ausgetauscht und konnten ein paar andere Autoren kennenlernen.

Übrigens war auch das Essen und der Kaffee große Spitze! An der Stelle noch einmal ein großes großes Dankeschön an TwentySix, dass ich dabei sein durfte!

Am nächsten Tag war es dann auch schon soweit- Wie einige von euch vielleicht wissen, hatte ich dieses Jahr die große Ehre auf der Buchmesse an zwei Podiumsdiskussionen teilzunehmen.

Meine erste Veranstaltung war direkt am Sonntag um 11:00 Uhr für BoD (BookonDemand). Und oh man Leute … Was war ich aufgeregt! Natürlich musste uns am Samstag noch die Botschaft erreichen, dass Anna (Fuchsias Weltenecho) aufgrund des Schneechaos leider nicht dabei sein kann. Eine absolute Katastrophe für mich!

ABER wir haben Ersatz gefunden! Und zwar keinen geringeren als die liebe und talentierte Anna von Ink of Books. Noch einmal einen riesen Dankeschön an dich Anna, dass du so spontan eingesprungen bist! Du hast was gut bei mir <3

Der Vortrag selbst war dann tatsächlich entspannter als erwartet und ich hatte soooo viel Spaß!  Eine unglaubliche Erfahrung, ehrlich!

Um 13:00 Uhr durfte ich dann nochmal gemeinsam mit Jasmin Whiskey auf die Bühne und wir haben gemeinsam über das Thema gesprochen, wie aus Lesern Fans werden.

Nachdem die beiden Veranstaltungen um waren, konnte ich noch ein paar Bücher signieren, bevor es für mich dann auch schon wieder zurück nach Heilbronn ging.

Ihr seht also, ich hatte wirklich wahnsinnig viel Spaß auf der LBM18 ! Danke für alle, die mit mir gemeinsam unterwegs waren, mich angesprochen und mit mir Fotos gemacht haben und die mir die Zeit versüßt haben!

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Wir sehen uns dann in Frankfurt wieder!

Leipziger Buchmesse 2018

Leipziger Buchmesse 2018

Hallo ihr Lieben,

bald ist es wieder soweit! In nur wenigen Tagen startet die Leipziger Buchmesse 2018.

Ich werde natürlich dabei sein und habe euch mal eine kleine Übersicht meiner offiziellen Termine zusammengestellt.

Ich starte diesmal erst am Freitag in die Messe, weil ich leider Gottes am Donnerstag noch eine Mathe Klausur schreiben muss …

Ab Freitag werde ich dann gemeinsam mit Mina Mart mein Unwesen treiben. Allerdings habe ich am Freitag keine offiziellen Termine, das heißt ihr findet mich überall und nirgendwo, zumeist aber in Halle 5. Solltet ihr mich sehen, dürft ihr mich gerne ansprechen. Ich bin auch ganz zahm und beiße nicht, versprochen! <3   

Am Samstag bin ich dann wieder ab 14.30 Uhr auf der Messe, weil ich zuvor ein Autoren-Coaching habe. Darauf freue ich mich schon riesig und bin wahnsinnig gespannt, wie es wird!

Am Sonntag habe ich dann die große Ehre für BoD eine Podiumsdiskussion zu führen. Gemeinsam mit Pressesprecher Thorsten Simon und Anna von Fuchsias Weltenecho werden wir dann ein wenig zum Thema „Blogger-Relations richtig gestalten“ sprechen. Ich freue mich über jeden, der vorbei kommen will und lade euch rechtherzlich ein!

Im Anschluss bin ich am Stand von TwentySix und stehe dort für Gespräche bereit. Gern könnt ihr auch euer Exemplar von Kontaminiert mitbringen, sodass ich es euch signieren kann! ACHTUNG Buchverkauf in Leipzig startet am Sonntag leider erst ab 15:00 Uhr. Das bedeutet, wer ein Buch kaufen will, kann dies leider erst ab 15:00 Uhr tun. Wir werden einige Bücher dabeihaben. Solltet ihr also ein signiertes Exemplar wollen, schaut um 12:00 einfach mal vorbei und wir verabreden uns dann nochmal für einen späteren Zeitpunkt!

Jahresrückblick 2017

Jahresrückblick 2017

Hallo ihr Lieben,

heute ist der 01.01.2018  und pünktlich zum letzten Tag des Jahres kommt ihr mein Jahresrückblick.
Oh man.

Schon wieder ein Jahr vorbei. Doch diesmal ist es nicht einfach nur ein Jahr… Dieses Jahr war anders als all die anderen Jahre zuvor. Und ganz ehrlich? Es fühlt sich nicht an, wie ein Jahr. Mir kommt es eher so vor, als wären sieben Jahre vergangen, obwohl die Zeit gerannt ist.
Aber dieses Jahr ist so unfassbar viel passiert, dass ich einfach nicht glauben kann, dass all das in nur einem Jahr passiert sein soll.

Januar 

Im Januar habe ich mit dem schreiben meines dritten Manuskripts begonnen. Diesmal in einem mir  bis dato fremden Genre : Der Romance. Mit „12 Songs for Carrie“ bin ich weit über mein Grenzen hinausgewachsen. Ich habe das Manuskript trotz Trennung, Umzug und einer 40- Stunden Woche in 4 Wochen geschrieben. Ein echtes Herzensprojekt eben.

Februar 

In diesem Zeitraum ist recht viel passiert. Ich war einige Tage im Urlaub, hab Carrie beendet und war  auf dem Konzert meiner absoluten Lieblingsband. Ich werde nie vergessen, wie geil und unvergesslich die Stimmung war! Außerdem lernte ich eine Person kennen, die ich heute nicht mehr missen möchte: Meine liebe Mary  Cronos, die mich das ein oder andere Mal gestützt, aber auch gebremst hat, wenn ich mal wieder mit dem Kopf durch die Wand wollte. Was als „geschäftliche“ Beziehung begann, wurde jedoch schnell zu einer engen und inspirierenden Freundschaft. Danke für alles, mein Engel.

Im Februar kam mir übrigens das erste Mal der Gedanke mein Manuskript (damals) noch unter dem Namen „Animalium“ heute unter „Kontaminiert“ im Self Publishing zu veröffentlichen.

 

März 

Gemeinsam ging es dann im März auf die Leipziger Buchmesse. Meine erste richtige Buchmesse!

Leute ich sag euch … Ich werde meine erste Buchmesse niemals vergessen. Zum ersten Mal habe ich mich gefühlt, als würde ich nach Hause kommen, obwohl ich an einem fremden Ort war. Ich habe so viele tolle und liebenswürdige Menschen kennengelernt, durfte soviel erleben. Buchmesse ist einfach eine andere Welt, aber sie ist mit Abstand eine der aufregensten, die ich bislang bereist habe.

April/ Mai 

Der April war verhältnismäßig einer der ruhigsten Monate. Ich habe viel Zeit mit der Überarbeitung von Band 1 der Kontaminiert-Trilogie verbracht, bin wieder ein Jahr älter geworden und habe hin und her überlegt, ob ich Self Publishing machen will oder nicht. Zudem hatte ich meinen ersten Messe-Blues und das war wirklich sehr hart!

Im Mai ist auch nichts weiter passiert. Ich habe noch immer Band 1 überarbeitet ( Ich will gar nicht wissen, wie viel Stunden Zeit und Bohnen Kaffee in dieses verfluchte Manuskript gewandert sind 😀 ) Zudem habe ich eine liebe Autorenkollegin besucht und wir haben zusammen die Stadt unsicher gemacht !

Das einzig wirklich wichtige in diesen Monaten ist jedoch, dass ich in diesen zwei Monaten eine Entscheidung getroffen hatte. Eine, die mich mein Leben lang begleiten wird. Ich habe mich fürs Self-Publishing entschieden und habe damit den ersten Stein eines Weges gelegt, bei dem ich gespannt bin, wohin er mich noch führen wird.

Juni 

Der Juni war aufregend. Für „Kontaminiert“ gings ins  Lektorat und ich habe zum ersten Mal den Cover Entwurf gesehen. Ihr könnt euch vorstellen, wie mein Herz raste! Zudem war ich gleich zweimal in Hamburg.

Das erste Mal gemeinsam mit einer Freundin auf einem Wahnsinns Konzert, der Band, die  mich zu „12 Songs for Carrie“ inspiriert hat: Kaleo.

Mein zweiter Ausflug in die Hafencity führte mich ins Novotel zum Self- Publishing- Day. Ich hatte doch auf der Leipziger Buchmesse glatt zwei Tickets und Hotelzimmer für mich und meine Begleitung gewonnen! Gemeinsam mit meinem Partner in Crime Mary gings also nach Hamburg.

Ach und da wäre noch etwas … Am 18. Juni hab ich meine SEELENVERWANDTE entdeckt. Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen … Ja Mina, die Rede ist von dir! Oh man Leute… Am 18. Juni postete meine Kollegin Mina Mart „15 Fakten“ über sich, die rein zufällig auch 15 Fakten von mir hätten sein können… Das Ende vom Lied? Mina ist eine meiner engsten Freunde geworden, auch wenn wir uns leider viel zu wenig sehen, ist sie zu einem Menschen in meinem Leben geworden, den ich nie wieder missen will. Mein Schreib- und Motivationsbuddie, my Love, myself. Ich werde diesen Tag nie vergessen, weil er mir einen unglaublich tollen Menschen gebracht hat. Danke für alles!

Juli

Oh der Juli war ein toller Monat. Ich war gut zwei Wochen in Wien, habe mir die Hände wund lektoriert und geschrieben, als wäre ich besessen. Zudem habe ich Klappentext und Cover veröffentlich! Das Feedback war überwältigend und ich könnte jetzt noch heulen, wenn ich nur dran denke …

August 

DER MONAT DER MONATE. Oh man. Aber immer der Reihe nach.

Der Monat startete eigentlich ganz entspannt, denn für mich ging es neben Marketing- und Veröffentlichungsstress erstmal ein paar Tage in den Urlaub. In diesen Tagen habe ich „12 Songs for Carrie“ übrigens beim Schreibwettbewerb vom Arena Verlag und My Poolitzer eingereich. Soweit so gut.

 

Nun, aber das wars auch schon mit der Ruhe. Der August war trotz allem nämlich der wohl anstrengenste und nervenzerreißenste Monat meines bisherigen Lebens … Wie einige von euch wissen, wussten meine Eltern ja nichts von der Veröffentlichung, demnach habe ich alles heimlich im stillen Kämmerlein erledigt. Aber  besonders kurz vor der Veröffentlichung war das die reinste Qual. Ich hatte Stimmungsschwankungen … Ich sag euch dagegen ist eine Schwangere ein Witz. Ich bin von einem Hoch ins nächste Tief gerannt.

Neben der Veröffentlichung hatte ich auch mein Autorenshooting, wobei wirklich schöne Bilder entstanden sind. Und nach und nach trudelte dann auch das erste Feedback zu „Kontaminiert“ ein.

Nebenbei habe ich übrigens noch Band 2 von „Kontaminiert“ überarbeitet.

 

September 

Oh der September war auch ein wahnsinnig toller Monat. Zum einen durfte ich zum ersten Mal mein Print in den Händen halten. Zum anderen hatte das Versteckspiel ein Ende. Denn meine Mama hatte Geburtstag und ich konnte endlich die Bombe platzen lassen und ihr ihr Geburtstagsgeschenk geben. Zudem habe ich erfahren, dass „12 Songs for Carrie“ unter die Top 5 des Schreibwettbewerbs geschafft hat! Oh man war ich deswegen nervös, aufgeregt, aber auch unendlich stolz …

Oktober

Wirklich Zeit all das zu verarbeiten hatte ich jedoch nicht, denn da stand auch von die Frankfurter Buchmesse ins Haus und ich habe bei meinem neuen Job angefangen.

Die Frankfurter Buchmesse war, wie auch schon die Leipziger, einfach Wahnsinn. Endlich habe ich Mina Mart und Cara  Mattea mal live getroffen! Zudem habe ich viele alte Bekannte wieder gesehen, hatte inspirierende Gespräche und einfach eine wahnsinnig tolle Zeit. Danke an alle die in Frankfurt dabei waren!

In Frankfurt ist dann ja auch allerhand passiert. Mein Buch lag bei BoD aus, wofür ich  mich nur nochmal bedanken kann und ich durfte sogar ein Interview geben. Es war auch das erste Mal, dass ich von Lesern erkannt wurde, was schon irgendwie total verrückt ist 😀

Zudem schaffte es „Kontaminiert“ unter die Bestseller !

November 

Im November habe ich mich beinahe ausschließlich dem Schreiben von Band 3 der Kontaminiert-Trilogie gewidmet. Zudem wurde „Kontaminiert“ zum Top-Titel des Monats ausgezeichnet und es flatterten zahlreiche Rezensionen rein. Mittlerweile sind wir schon bei 27 !

Dezember 

Den Dezember habe ich mit einem neuen Projekt verbracht. Ich schreibe nun schon eine ganze Weile an einem Psycho-Thriller, den ich hoffentlich im Januar noch beenden werde. Zudem habe ich Band 2 von Kontaminiert lektoriert.

Nun ihr Lieben, dass war mein nahezu phänomenales Jahr 2017. Ich bin gespannt was 2018 für mich bereit hält und bedanke mich bei all meinen Lesern, Freunden, Kollegen, meiner Familie und allen anderen, die mich unterstütz haben, für dieses unvergessliche Jahr !

Frohes Neues !

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Frankfurter Buchmesse 2017 (Teil 1)

Frankfurter Buchmesse 2017 (Teil 1)

Hallo ihr Lieben, mein letzter Blogpost ist ja schon eine Weile her, das lag aber lediglich  daran, dass nicht wirklich viel passiert ist und ich  euch natürlich nicht sinnlos volllabern möchte.  Aber wenn die Frankfurter Buchmesse kein guter Grund ist mal wieder einen zu schreiben, dann weiß ich auch nicht!  Viele von euch haben ja vielleicht schon auf Instagram und/oder Facebook mitbekommen, dass ich die volle fünf Tage in Frankfurt verbracht habe und OH MAN … Ich bin noch immer ganz geflasht und stecke bis im Hals im Messeblues.

Aber kurz vorweg: Ich habe mir überlegt meinen Messebericht  in zwei Posts zu zerlegen, damit dieser hier nicht komplett den Rahmen sprengt. Teil 1 des Messereports  wird sich mit den ersten drei Tagen beschäftigt (also den Fachbesuchertagen) und in Teil 2 erfahrt ihr dann alles über die letzten beiden Messetage.

Ach und noch ein kleiner Rat, bevor ihr loslegt:  Ich hoffe ihr habt einen Kaffee, Kekse oder andere lebenswichtigen Nahrungsmittel neben euch stehen, denn das könnte jetzt (trotz Separierung) etwas länger werden.

Los geht’s!

Ich muss gestehen, dass ich ja bislang kein großer Messegänger war. Letztes Jahr war ich das allererste Mal überhaupt auf der Messe. Damals nur einen Tag und das für wenige Stunden, das man da nicht besonders viel mitbekommt ist klar.  Umso mehr habe ich mich gefreut, dass meine Firma so kulant war und mir direkt nach Start meines Studiums 3 Tage Urlaub gewährt hat- damit stand meinem Besuch auf der Frankfurter Buchmesse nichts mehr im Wege.

Gestartet ist die Messe für mich tatsächlich schon am Dienstag, denn nach der Arbeit habe ich direkt meine Autorenkollegin und ehemaligen Wing Mary Cronos vom Bahnhof abgeholt. Zusammen ging  es dann zu mir nach Hause, wo wir den Abend mit Essen, Quatschen und Koffer packen verbracht haben 😀 Viel zu spät– nämlich gegen 12 – ging es dann für uns ins Bett. Und 2:30 Uhr hieß es dann auch schon wieder aufstehen.

Da ich die Nacht auf der Couch verbracht hatte, war ich entsprechend fertig, als der Wecker klingelte, doch wie es eben so  ist, wenn man sich auf etwas besonders freut, hab ich den Schlafmangel erstaunlich gut weggesteckt, aber dazu später mehr.

Wir machten uns also fertig, stapelten mein kleines Auto voll und machten uns dann um 4:00 Uhr auf den Weg gen Frankfurt. Unser Ziel war gegen 10:00 Uhr anzukommen, da waren wir 8: 10 Uhr 😀 Zugegeben ich hatte die Fahrtzeit etwas länger in Erinnerung, schlecht war es letzendlich jedoch nicht, da wir uns schon vor Neun in die Messe schmuggeln konnten.

Und dann war er endlich da… Dieser Moment auf den man monatelang wartet, den man monatelang plant, der Moment, wenn man die Messe betritt und endlich nach Hause kommt. Ein anderes zu Hause – freilich – aber ein zu Hause. Denn wir Autoren leben ja irgendwie zwei Leben, also ist es ja nicht weiter verwunderlich, dass wir auch mehrere zu Hauses haben, oder? 😉 Die Autoren unter euch werden sicher wissen wovon ich spreche.

Ich habe mich tatsächlich gefühlt, wie als kleines Kind, wenn ich unser Wohnzimmer am Weihnachtsabend betreten habe. Überall lag der Geruch von Büchern in der Luft, die ersten bereiten sich auf Gespräche vor und die ersten Äuglein von Besuchern beginnen zu strahlen. So wahrscheinlich auch meine.

Nachdem wir die ersten Eindrückte gierig in uns aufgesaugt hatten, ging es für uns dann erstmal zu unserem Heimathafen Books on Demand (BoD) , wo bereits auch schon das erste Messehighlight auf mich wartete. Denn mein Buchbaby hat es mit ins BoD-Bücherregal geschafft und lag damit für alle Messegänger aus. Ein wahr gewordener Traum für mich. (Siehe Collage oben) An dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an BoD!

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Nachdem ich also fleißig mein Baby geknipst hatte, wie stolze Mütter das eben so machen, ging es erstmal zu dem hauseigenen Barista von BoD, der zugegeben den BESTEN Kaffee der Messe macht. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der gute Mann mich über die ganze Messe und besonders über diesen einen Tag gerettet hat! 😀

Aber viel Zeit zum Verschnaufen habe ich mir nicht gegönnt, denn dann ging es auch direkt in die erste Gesprächsrunde zum Thema Marketing. Dann folgte ein super interessantes Interview mit Roman Hocke (einige werden ihn vielleicht kennen) und vieles mehr. Und obwohl ich mittlerweile schon recht gut informiert bin, konnte auch ich noch einige Sachen für mich mitnehmen.

Ich flitze also von einem Workshop in den anderen, unterhielt mich mit alten Bekannten und neuen Gesichtern und genoss den Tag in vollen Zügen. Doch bald schon war der erste Messetag rum und für uns ging es erstmal in unser AirBnB, dass mit seiner einen U-Bahn-Station Entfernung in perfekter Nähe zur Messe lag. Eilig schleppten wir unsere Koffer hinein, denn der nächste Termin stand bereits auf dem Programm: Das Pub’n Pub von Leander Wattig.

Mit einer guten Stunde Verspätung kamen wir dort an und hatten einen tollen Abend, auch wenn ich froh war, als ich nach diesem anstrengenden Tag und mit nur zwei Stunden Schlaf endlich im Bett war 😀

Der Donnerstag startete entspannter und vor allem ausgeschlafener. Da wir nur 10 Minuten bis zur Messe brauchten, schaffte uns das nämlich einiges an zusätzlicher Schlafzeit. Zu unserem festen Ritual wurde dann übrigens das Frühstück bei Mcns. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt bei Mcns Frühstück gegessen habe, doch da die Schlange beim Bäcker elendig lang war, haben wir uns dann dafür entschieden. Mehr oder weniger gestärkt ging es dann auch zurück in die heiligen Hallen Frankfurts. Dort gab es meinen morgendlichen BoD Kaffee bevor es erneut zu Workshops, Diskussionsrunden und den Austausch mit Kollegen und Bloggern ging. Der Donnerstagabend verlief dann anders als erwartet. Während Mary und ich schlechte Nudeln im Einkaufszentrum gegenüber aßen, entdeckten wir eine Krimilesung in der gerichtsmedizinischen Fakultät. COOL dachten wir und schnappten uns noch Tanja von Schreibhain und eine ihrer Freundinnen und machten uns zusammen auf den Weg. Bei der Lesung angekommen mussten wir jedoch feststellen, dass die Lesung doch nicht ganz das war, was wir uns vorgestellt hatten. Heimlich stahlen wir uns also davon. Ohne Ziel verschlug es uns dann in ein niedliches italienisches Restaurant, indem es unfassbar leckeres Essen gab – nur leider nicht für uns, denn uns lagen noch die ekligen Kaufhausnudeln im Magen. Dennoch war es ein netter Abend mit tollen Gesprächen und leckeren Getränken.

Der nächste Morgen startete traditionell mit Mcns. Danach ging es wie üblich ins Paradies . Auf meinem Plan stand es diesmal einem Interview mit Sebastian Fitzek zu lauschen und einem Vortrag zum Thema Self-Branding.

Damit war der Donnerstag recht ruhig und ich schaffte es sogar ein Bild mit Sebastian zu machen. Danach nahm ich es in Angriff beim Arena Verlag vorbeizuschauen, denn wie einige wissen, war ich ja in der Shortlist für den Schreibwettbewerb. Am Arena Stand unterhielt ich mich dann mit ihrer lieben Azubine, bis mich die beiden Verantwortlichen begrüßten und wir ein wenig schwatzten. Am Abend flüchteten Mary und ich dann in unsere Unterkunft nur um festzustellen, dass wir dabei waren den Orbanism Award zu verpassen. Wir machten uns also mehr schlecht als recht noch einmal zurecht (An mir ist ein Dichter verloren gegangen :D) und eilten dann zurück zur Messe, wo wir den Orbanism Award verfolgten. Danach schwatzen wir noch ein wenig gemeinsam über das Autorenleben, alte und zukünftige Projekte und vieles mehr. Rückblickend betrachtet war es wohl einer der inspirierensten Abenden, den ich in Frankfurt verbringen durfte. Aber er war noch nicht vorbei! Im Anschluss ging es für uns nämlich noch auf eine Party im Literaturhaus in Frankfurt, das bereits von außen schon eine sehr imposante Erscheinung hat. Auf den Weg dahin kam Mary auch noch dazu ein paar tolle Fotos von Frankfurt bei Nacht zu machen. Wir ließen den Abend also mit netten Gesprächen, leckeren Drinks und guter Musik ausklingen, bevor wir dann gegen 1:00 Uhr ins Bett fielen.

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So ihr lieben, dass soll es mit Teil 1 auch „schon“ gewesen sein. Ich merke gerade, dass er doch recht lang geworden ist. Aber ich will euch ja auch nichts vorenthalten. In Teil 2 werdet ihr dann erfahren, wie die Preisverleihung war und was noch alles so passiert ist in den letzten beiden Messetage! Dranbleiben lohnt sich also.

 

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Ein Blick ins Buch !

Ein Blick ins Buch !

So ihr Lieben,

für alle die gerne nochmal einen Blick ins Buch werfen würden, bevor sie es kaufen, habe ich hier mal ein paar Bilder gemacht, die euch einen ziemlich guten Eindruck davon vermitteln, wie das Print von Innen aussieht. 🙂

 

                    

 

                                                   

 

 

Swannie geht auf Reisen 3.0 Heidelberg

Swannie geht auf Reisen 3.0 Heidelberg

Guten Abend ihr Lieben,

es tut mir leid, dass ich Euch hab so lange warten lassen. Aber bei mir war die letzten Wochen leider ziemlich viel los und es blieb nur Zeit für das Nötigste. Aber besser spät als nie, also hier der Blogpost zum Literaturcamp 2017 in Heidelberg.

Ursprünglich hatte ich gar nicht geplant nach Heidelberg zu fahren, aber nachdem ich das Ticket fürs Camp ganz spontan bei einem Gewinnspiel von BoD ( An dieser Stelle nochmal Danke an BoD ) gewonnen habe, konnte ich gar nicht anders, als meine sieben Sachen zu packen und mich auf den Weg zu machen.

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Klingt erstmal nicht weiter spektakulär, tatsächlich aber gestaltete sich das Ganze ziemlich stressig. Denn wie ihr vielleicht noch wisst, war ich am Donnerstagabend noch in Hamburg auf dem Konzert von Kaleo. Ich bin also 2:30 Uhr völlig knülle ins Bett gefallen, am nächsten Morgen 6:00 Uhr wieder aufgestanden und nach einer Dusche & Frühstück ging es dann für mich bis 13:00 Uhr auf Arbeit. Von da aus  bin ich in Höchstgeschwindigkeit nochmal nach Hause geeiert, um ein paar letzte Sachen in den Koffer zu schmeißen und dann zum Bahnhof zu fahren.

Dort angekommen, hatte ich gerade noch Zeit einen Zwischenstopp bei Mcns zu machen, bevor ich in den Zug gesprungen bin. Erster Stopp Frankfurt am Main.

An der Stelle nochmal ein Danke an den netten Mann, der mir dabei geholfen hat meinen Koffer auf die Ablage zu hieven, bevor es ihm gelingen konnte mich zu erschlagen ️ ( Ich weiß selbst nicht, wieso ich so einen Monsterkoffer dabei hatte, aber ich bin gern vorbereitet …)

Im Zug habe ich die vier Stunden Fahrt dann natürlich genutzt, um ein wenig am Manuskript zu arbeiten, bevor ich in Frankfurt umsteigen musste. (Bild)  Dort durfte ich dann auf den Geschmack der Deutschen Bahn kommen, denn mein Zug hatte Verspätung, aber Gott sei Dank nur 45 Minuten.  Gegen 20:30 erreichte ich dann auch endlich Heidelberg. Mein Hotel lag zum Glück auch nicht allzu fern, sodass ich mich zu Fuß losmachte. 

Im Hotel angekommen, machte ich mich dann kurz frisch, bevor ich nochmal etwas essen ging. Es wurde auch langsam Zeit, denn ich schwöre, mein Bauch war zu diesem Zeitpunkt nur noch ein großes leeres Loch…

Mein Hotelzimmer 🙂 ( Da war es noch ordentlich)

Am nächsten Morgen sollte es dann endlich losgehen. Leider für mich ( die ohnehin schon an Schlafmangel litt) viel zu früh. 7:00 Uhr klingelte mein Wecker, da ich ursprünglich noch vorhatte frühstücken zu gehen. Das verwarf ich dann jedoch, nachdem ich mich doch noch ein Weilchen im Bett aufgehalten hatte…

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8:30 Uhr  machte ich mich dann  schließlich auf dem Weg.

Lustige Story am Rande: ursprünglich war ich in das Hotel gegangen, weil ein lieber Autorenkollege von mir auch dort untergebracht war.Wir verabredeten uns also für 8:30 Uhr vor dem Hotel, um dann gemeinsam zum Camp zu laufen. Blöd nur, dass ich statt das Park Inn das Holiday Inn gebucht hatte… Aus unserem Treffen wurde also nichts und ich musste den Weg zum Litcamp alleine bestreiten. Das wäre ja nicht weiter Dramatisch gewesen, wenn mein tolles neues Handy (mit dem ich ja schon in Hamburg grandiose Erfahrungen gemacht hatte) mich richtig gelotst hätte. Hat es aber leider nicht, weswegen noch ein wenig mehr Zeit verging, ehe ich das Litcamp dann endlich erreichte.

Aber nun genug von meinem Geschwafel.  Was ist denn das Litcamp überhaupt?

Eröffnung des Litcamps

Das Litcamp ist ein Barcamp für alle literaturbegeisterten Seelen. Jeden Tag finden Sessions statt. Das Besondere dabei ist, dass jeder Teilnehmer eine Session anbieten kann. Dadurch kommt natürlich eine ziemliche Masse und Vielfalt an Sessions zusammen. Am Samstag waren es, sofern ich mich richtig erinnere 53 Sessions. Es erschließt sich, denke ich von selbst, dass man bei so einem Angebot und der wenigen Zeit nicht alle Sessions besuchen konnte. Entscheidungsnot war also vorprogrammiert. Es gab Sessions für Autoren, Sessions für Blogger, aber auch Sessions die nicht wirklich mit Literatur zu tun hatten. Es war also bunt gemischt und für so ziemlich jeden etwas dabei. Auf den folgenden Bildern seht ihr mal, was für Sessions es so alles gab. ( Natürlich handelt es sich nur um einen kleinen Ausschnitt)

Es fanden immer mehrere Sessions zeitgleich statt, die jeweils 45 Minuten gingen. Danach war kurz Pause und es ging in die nächste Runde. Am Mittag und Nachmittag gab es dann noch einmal eine längere Pause, die man nutzen konnte, um mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, den Kaffeebecher nachzufüllen oder einfach zu entspannen.

Am Samstag war das Angebot an Sessions sogar so groß, dass es Night Sessions gab. Highlight war unter anderem die Session „Suses Kuriositätenkabinett“. Ich habe Euch mal ein paar Bilder angeheftet, die denke ich deutlich machen, woher der Name der Session kommt.

Sorry ich weiß, dass ich nicht fotografieren kann. 😀

Für Frühstück und Mittagessen wurde übrigens gesorgt und ich kann nur sagen, dass es sehr sehr lecker war !

Mein Fazit!

Das Literaturcamp in Heidelberg ist neben Messen und zahlreichen anderen Veranstaltungen eine tolle Möglichkeit auf Gleichgesinnte zu treffen, in den Austausch zu treten und nebenbei sogar noch etwas zu lernen! Man sollte jedoch bedenken, dass JEDER eine Session machen kann, demnach gibt es eben auch Sessions, die einem vielleicht nicht ganz so gefallen. ABER wer will, kann die Sessions jederzeit verlassen und eine andere besuchen, von daher denke ich, dass das kein Problem ist.

Ob ich nächstes Jahr wieder zum Litcamp fahre weiß ich leider noch nicht, aber ich bin auf jeden Fall froh, einmal dabei gewesen zu  sein !

Eure Swannie 🙂

Swannie geht auf Reisen 2.0

Swannie geht auf Reisen 2.0

Phu ich kann Euch sagen die letzte Woche war eine der anstrengensten, aber sogleich coolsten Wochen seit langem.
Da kommt nur noch die LBM ran. Aber was habe ich eigentlich getrieben, dass ich einmal quer durch Deutschland gefahren bin? Da ich gemerkt habe, dass ich gerne etwas ausschweifend erzähle, habe ich beschlossen zwei Blogeinträge zu schreiben. Nummer 1 über Hamburg, Nummer 2 über Heidelberg und das Litcamp.
Aber ich rede gar nicht weiter lang drum herum, fangen wir mal bei meinem ersten Stopp an: HAMBURG !
Hamburg… Eine Stadt, die ich nach dem SPday nicht wirklich mochte. Es war trist, meiner Meinung nach nicht besonders schön und ich konnte der Stadt nicht wirklich was abgewinnen… Bis zu meinem Hamburgtrip 2.0! Ich bin froh, Hamburg noch eine Chance gegeben zu haben, denn als ich nun das zweite Mal in HH war, habe ich mich in diese tolle Stadt verliebt. Wirklich, wirklich unsterblich verliebt. Ich habe gefühlte Eintausend Bilder gemacht- Hier mal ein paar Ausschnitte

 

kk

Ist das nicht wunderschön? Ihr könnt meine Freundin fragen … Ich habe 80% der Zeit damit verbracht, von der Stadt zu schwärmen. Noch nie hat es eine Stadt  geschafft meine Meinung über sie, derartig zu drehen. Ich kann nicht mal sagen, was mir  so gefallen hat, aber Hamburg steht auf jeden Fall als eines der nächsten Reiseziele auf der Karte!
Aber genug  geschwärmt, wie kam es überhaupt, dass ich nach Hamburg gefahren bin?
Meine beste Freundin hatte mir zum Geburtstag eine Konzertkarte für meine Lieblingsband Kaleo geschenkt. Wie einige von euch wissen, diente diese Band auch als Inspiration für eines meiner Manuskripte, also ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass ich wahnsinnig aufgeregt war.
Wir quälten uns also gegen 5:00 Uhr aus  dem Bett, tranken zwei Tassen puren Koffein getarnt als Kaffee und fuhren dann gute 4 Stunden nach Hamburg.

Da war noch schönes Wetter…
Das war dann übrigens schon der dritte Kaffee… Um circa 9:00 Uhr

Dort angekommen zeigte sich Hamburg von seiner schönsten Seite. Noch.
Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, machten wir uns dann endlich auf den Weg in die Innenstadt.

Kurzer Einschub: Wir waren in kurzen Hosen und Sandalen unterwegs.

Da die Mägen knurrten, machten wir noch einen Zwischenstopp in einem kleinen Café, wo ich mir einen Crepé gönnte.

Doch während wir so seeleruhig dort saßen und uns von der anstrengenden Fahrt erholten, begann die Mitarbeiter bereits draußen die Kissen einzusammeln, die Sonnenschirme zu schließen… Und als wir einen Blick gen Himmel warfen wurde uns auch klar, weshalb. Denn es zog sich langsam aber sicher ganz schön zu.

Da wir jedoch nicht vor hatten die nächsten zwei Stunden in diesen Café zu verbringen, flüchteten wir in die Europa Passage. Wir schafften es gerade so, dann öffneten sich die Schleuse.

Ich schwöre, in echt war das 10 x Dunkler 😀

Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht das Beste aus dem üblen Wetter machen würden. Also beschlossen wir etwas zu essen… Und verirrten uns (Ich wiederhole: Wir hatten kurze Hosen und Sandalen an) in einem Edelrestaurant.  Die Aussicht war der Hammer, die Preise auch 😀

Unsere Aussicht
Romantisches Kerzenlicht gab es auch…

Nach dem Essen hatte sich das Wetter etwas beruhigt, sodass wir uns zunächst Mal auf den Weg zum Auto machten, um uns etwas längeres anzuziehen (Wenigstens hatten wir mitgedacht und uns ein paar  Wechselklamotten eingepackt)
Den restlichen Tag verbrachten wir dann damit, durch Hamburg zu schlendern, ein wenig einzukaufen, Kaffee zu trinken und  schließlich auch damit zum Konzert zu fahren.

Zara hatte 50% reduziert…
Kaffee Nummer 5 an diesem schönen Tag 😀
An  der Stelle ist doch sicher noch Platz für eine lustige Geschichte, wie sie nur uns passieren konnte, oder?
Wir beschlossen also gegen 17:00 Uhr ( Konzert sollte um 18:00 Uhr ) losgehen, zurück zum Auto zu laufen, uns umzuziehen und dann zum Stadtpark zu fahren.
Unser Auto stand in einem netten Parkhaus, also taten wir, was man in so einer Situation eben tut: Wir lösten unseren Parkschein, bezahlten die saftigen Gebühren von 12 € und begaben uns zum Auto. Dort zogen wir uns in aller Ruhe um, machten den Zopf nochmal neu, hingen das Handy nochmal an die Steckdose und fuhren dann in aller Ruhe los. Wir waren circa einen Meter gefahren, als es mir wie Schuppen von den Augen fiel…. Wir hatten unseren Parkschein schon gelöst und waren seit locker einer halben Stunde im Auto… Nun ihr könnt euch denken, wie es ausging. Wir haben natürlich nochmal einen saftigen Betrag von 2 € für die halbe Stunde zahlen dürfen.
Und ja ihr dürft euch fragen, wie verblödet man sein kann, dass haben wir selbst uns nämlich auch gefragt. Aber wie heißt es so schön? Einsicht ist der erste Weg zur Besserung?

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Aber damit sollte unsere Pechsträhne noch nicht enden. Wir verließen also das Parkhaus und machten uns auf den Weg in Richtung Stadtpark. Mit circa 7 Kilometern Entfernung, war er ja nicht wirklich weit entfernt.

Wir lagen also voll im Zeitplan. Dachten wir.
Denn dummerweise kamen wir genau  in den Feierabendverkehr. Das an sich wäre ja nicht weiter dramatisch gewesen, wenn ich nicht ein neues Handy gehabt hätte, dass uns quer durch Hamburg, nicht aber zum Stadtpark führte. Wir  fuhren also im Kreis, fünfmal an der selben Ampel vorbei, drei Kilometer in irgendwelche Seitengassen, wo wir wenden sollten, ehe wir dann irgendwann auf die Straße kamen, die zum Stadtpark führte. Eine nette Stadtrundfahrt, auf die wir aber gerne auch verzichtet hätten.
Zu dem Zeitpunkt  war eine gute  Stunde vergangen und es war bereits 18:00 Uhr – Aus unserem tollen Plan, sehr früh dazu zu sein, um in die erste Reihe zu kommen, wurde demnach nichts mehr.
Wir schafften es mit Ach und Krach und kamen 19:15 Uhr  an der Location an. Die Vorband sang bereits und wir waren nervlich am Ende.
Doch Hamburg wäre nicht Hamburg, wenn es nicht noch einen drauf setzten würde.
Alle die am 22.06.2017 in Hamburg waren, erinnern sich vielleicht an die „Husche“ die 19:20 Uhr  vom Himmel kam. Leute, ich sag euch ich war in meinem Leben noch nie so nass. Ich sah aus, als wäre ich aus der Dusche gekommen. Meine Schminke hing mir sonst wo, meine Lederjacke war durch, meine Haare haben getropft…. ES HAT GESCHÜTTET WIE AUS EIMERN. Dagegen war selbst das Unwetter vom Morgen ein  Witz. Okay, das ist gelogen, ganz so schlimm war es nicht, aber macht euch gerne selbst ein Bild davon:
Dieses Bild ist nicht schön, aber selten….Dennoch werdet ihr keine größere Variante davon zu Gesicht bekommen 😀

Ein was Gutes hatte das Ganze natürlich- Wir schafften es zwar nicht mehr in die  Erste, dafür aber in die zweite Reihe. An der Stelle danke ich all den Weichspülern, dass sie sich unter ihren Schirmen versteckt haben

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Aber genug geredet, hier habt ihr mal ein paar Eindrücke vom Konzert

Gerne hätte ich Euch auch ein Video eingefügt, aber das hat den Rahmen überschritten….
Ich muss gestehen, dass es nicht das beste Konzert war, auf dem ich je  gewesen bin. Der Platz geht tatsächlich an Royal Republic, aber dennoch war es toll eine derart insprierende Band mal live und in Farbe zu sehen. JJ’s Stimme ist in Natura beinahe noch besser, als auf den Bändern und ich  würde trotz allem auch zum nächsten Konzert rennen, sofern das nicht wieder 5 Stunden Fahrt bedeuten würde. Alles in Allem hatte ich also einen wirklich gelungenen Tag in Hamburg, auch wenn HH sich scheinbar nicht so sehr gefreut hat uns zu sehen, wie wir es getan haben … 😀
Das wars erst Mal. Im nächsten Blogpost berichte ich dann, wie ich das Litcamp17 fand !
Bis dahin.
Eure Swannie <3
Swannie geht auf Reisen : Der Self-Publishing Day 2017

Swannie geht auf Reisen : Der Self-Publishing Day 2017

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich Euch ein wenig von meiner Reise oder eher meinem Ausflug nach Hamburg erzählen.
Aber first of all, wie kam es überhaupt dazu?
Im Zuge der Leipziger Buchmesse (hach da könnte ich gleich wieder anfangen mit schwärmen…) haben ich und meine Autorenkollegin/ Wing  Mary Cronos an einem Gewinnspiel der Self-Publishing Plattform TwentySix mitgemacht. Und Hurra, Hurra ich habe gewonnen ! Und zwar ein Ticket für den Self-Publishing Day in Hamburg, eine Übernachtung im Hotel Motel One und eine Führung durch die Produktionsstätte von BoD ! Und das Ganze nicht nur für mich, sondern auch für eine Begleitperson.
Als ich die Mail mit der Info über den Gewinn erhalten habe, bin ich total happy durch mein Haus getanzt,Happy GIF - Find & Share on GIPHY

,was im Übrigen wohl so aussah und  habe versucht Mary zu erreichen. Vergeblich im Übrigen, ich konnte ihr die tollen News erst eine Stunde später mitteilen!
Tja und nun war es endlich soweit, wir konnten unsere Reise nach Hamburg antreten.

Die Vorfreude war natürlich riesig. Ich glaube, für uns Autoren gibt es nichts Schöneres, als unter Gleichgesinnten zu sein. Man fühlt sich einfach völlig inspiriert und elektrisiert.
Wie auch immer, wir packten also unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg gen Norden.
Die Autofahrt stellte sich mit 6 Stunden als recht lang heraus, aber bis auf eine kurze Husche spielte uns zumindest das Wetter und auch der Verkehr in die Karten. Außerdem konnten wir uns die Zeit recht gut vertreiben…
The Late Late Show With James Corden GIF - Find & Share on GIPHY
10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung  erreichten wir dann auch Nordstedt. Ursprünglich hatte ich einen zeitlichen Puffer von 2 Stunden eingeplant. Offenkundig ( Wo sind die Sherlockfans?)hat das nicht ganz so gut geklappt 😀 Aber Gott sei Dank haben wir es noch pünktlich geschafft.
Bei BoD angekommen wurden wir dann herzlich begrüßt.

Nachdem uns die Geschäftsführer Dr.

Gerd Robertz und Yogesh Torani zusammen mit Pressesprecher Thorsten Simon einen kleinen Vortrag gehalten haben, wurden wir dann in mehrere Gruppen unterteilt und in das Herz der Produktionsstätte geführt.
Dort hat man uns die unterschiedlichen Maschinen und deren Funktionen erläutert und wir waren live dabei, wie einige Buchbabys entstanden. 
Im Anschluss gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein mit Getränken und lecker Häppchen.
Wer kann da schon Nein sagen?
Danach haben wir in aller Ruhe in unserem Hotel eingecheckt und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Der nächste Morgen startete recht früh, nämlich 7:00… Und das an einem Samstag.
Aber das war in Ordnung, denn, die Autoren unter euch werden es kennen, die Vorfreude vor Veranstaltung, wie Messen oder Autorentreffen ist immer riesig, da würde man auch früh um fünf aufstehen, wenn es nötig wäre.
Nachdem wir uns also aus dem Bett gequält und zurechtgemacht hatten, ging es dann ab zum Frühstück, was wirklich lecker war.
Übrigens lief das Machen der Bilder nicht so entspannt ab, wie es aussieht, denn Mary hat ihren Orangensaft verkippt….
Im Anschluss ging es dann zum Novotel Alster. Für uns ging es jedoch erstmal ins Falsche 😀 In Hamburg gibt es merkwürdigerweise zwei Novotels, die auch noch nebeneinander stehen.  Verpeilt, wie ich bin, habe ich uns natürlich erstmal ins Falsche gefahren. Gott sei dank, war  das andere nur 500 Meter entfernt !
Im richtigen Novotel angekommen, wurden wir dann begrüßt und reich beschenkt.
dav

Nachdem wir uns dann noch einige Minuten mit anderen Autoren unterhalten konnten, starteten dann die Vorträge. Den Anfang machte Matthias Matting (Selfpublisher Bibel) zum Thema Markttrends, gefolgt von Thorsten Simon (Pressesprecher BoD) zum Thema  Bewegungen im Self-Publishing und zu guter letzte Tina Lurz, die uns Lovelybooks und die damit verbunden Möglichkeiten etwas näher brachte.
Es folgte  eine kleine Pause für alle Naschkatzen und dann startete auch schon der erste  Workshop. Meinen ersten Workshop hatte ich bei Johannes zum Winkel über das Thema „Schreib und vergiss den Leser nicht“.
Der Workshop war sehr informativ und hat viele Dinge ins Licht gerückt, die man vielleicht im Normalfall gar nicht so berücksichtigt. Zum Beispiel, wie wichtig es sein kann, dass das eigene Cover sich der bereits  vorhanden Cover desselben Genres anpasst.
Danach gab es Mittag und das wurde auch Zeit, denn 13:00 darf der Magen schon mal knurren.
Nachdem wir uns mit leckeren Nudeln und Schokomousse gestärkt hatten, startete der zweite  Workshop. Diesmal war ich bei einem Workshop von Björn Tantau zum Thema Internet Marketing.
Auch hier haben wir einige nützliche Hinweise bekommen, wie wir das Marketing vorantreiben können.  Marketing ist ja generell so eine Sache bei uns Self Publishern, deswegen war es sehr interessant mal den Profi zum Thema zu lauschen.
Es folgten, dann noch einmal drei Vorträge angefangen hat Sonja Jüde, die uns über das Coporate Design unterrichtete, gefolgt von Rene Junge, der erläutert hat, inwiefern und für wen sich Gratisaktionen lohnen und zum krönenden Abschluss hat Ruprecht Frieling die Literaturagentin Vanessa Gutenkunst ins Kreuzfeuer genommen.
Wie Ihr seht, hatte der Self-Publishing Day also eine ganze Menge zu bieten. Wie immer haben wir auch wieder tolle neue Kontakte geknüpft. So haben wir zum Beispiel die tolle Jasmin Zipperling von Autorenwelt kennengelernt und einige weitere Autoren.
Zwischen all dem Trubel durften Mary und ich auch ein Interview geben, aber ich weiß noch nicht, wann und wo es gezeigt wird.
Aber ich halte euch natürlich auf dem Laufenden!

Nach einigen aufregenden Stunden endete dann der Self- Publishing Tag und für uns ging es zurück nach Berlin. Leider viel zu schnell, wie wir feststellen mussten.
Man hatte sich gerade wieder an das Feeling gewöhnt, da war es schon wieder vorbei .
Aber bis zur Frankfurter Buchmesse ist es ja nur noch ein Katzensprung

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