Frankfurter Buchmesse 2017 (Teil 1)

Frankfurter Buchmesse 2017 (Teil 1)

Hallo ihr Lieben, mein letzter Blogpost ist ja schon eine Weile her, das lag aber lediglich  daran, dass nicht wirklich viel passiert ist und ich  euch natürlich nicht sinnlos volllabern möchte.  Aber wenn die Frankfurter Buchmesse kein guter Grund ist mal wieder einen zu schreiben, dann weiß ich auch nicht!  Viele von euch haben ja vielleicht schon auf Instagram und/oder Facebook mitbekommen, dass ich die volle fünf Tage in Frankfurt verbracht habe und OH MAN … Ich bin noch immer ganz geflasht und stecke bis im Hals im Messeblues.

Aber kurz vorweg: Ich habe mir überlegt meinen Messebericht  in zwei Posts zu zerlegen, damit dieser hier nicht komplett den Rahmen sprengt. Teil 1 des Messereports  wird sich mit den ersten drei Tagen beschäftigt (also den Fachbesuchertagen) und in Teil 2 erfahrt ihr dann alles über die letzten beiden Messetage.

Ach und noch ein kleiner Rat, bevor ihr loslegt:  Ich hoffe ihr habt einen Kaffee, Kekse oder andere lebenswichtigen Nahrungsmittel neben euch stehen, denn das könnte jetzt (trotz Separierung) etwas länger werden.

Los geht’s!

Ich muss gestehen, dass ich ja bislang kein großer Messegänger war. Letztes Jahr war ich das allererste Mal überhaupt auf der Messe. Damals nur einen Tag und das für wenige Stunden, das man da nicht besonders viel mitbekommt ist klar.  Umso mehr habe ich mich gefreut, dass meine Firma so kulant war und mir direkt nach Start meines Studiums 3 Tage Urlaub gewährt hat- damit stand meinem Besuch auf der Frankfurter Buchmesse nichts mehr im Wege.

Gestartet ist die Messe für mich tatsächlich schon am Dienstag, denn nach der Arbeit habe ich direkt meine Autorenkollegin und ehemaligen Wing Mary Cronos vom Bahnhof abgeholt. Zusammen ging  es dann zu mir nach Hause, wo wir den Abend mit Essen, Quatschen und Koffer packen verbracht haben 😀 Viel zu spät– nämlich gegen 12 – ging es dann für uns ins Bett. Und 2:30 Uhr hieß es dann auch schon wieder aufstehen.

Da ich die Nacht auf der Couch verbracht hatte, war ich entsprechend fertig, als der Wecker klingelte, doch wie es eben so  ist, wenn man sich auf etwas besonders freut, hab ich den Schlafmangel erstaunlich gut weggesteckt, aber dazu später mehr.

Wir machten uns also fertig, stapelten mein kleines Auto voll und machten uns dann um 4:00 Uhr auf den Weg gen Frankfurt. Unser Ziel war gegen 10:00 Uhr anzukommen, da waren wir 8: 10 Uhr 😀 Zugegeben ich hatte die Fahrtzeit etwas länger in Erinnerung, schlecht war es letzendlich jedoch nicht, da wir uns schon vor Neun in die Messe schmuggeln konnten.

Und dann war er endlich da… Dieser Moment auf den man monatelang wartet, den man monatelang plant, der Moment, wenn man die Messe betritt und endlich nach Hause kommt. Ein anderes zu Hause – freilich – aber ein zu Hause. Denn wir Autoren leben ja irgendwie zwei Leben, also ist es ja nicht weiter verwunderlich, dass wir auch mehrere zu Hauses haben, oder? 😉 Die Autoren unter euch werden sicher wissen wovon ich spreche.

Ich habe mich tatsächlich gefühlt, wie als kleines Kind, wenn ich unser Wohnzimmer am Weihnachtsabend betreten habe. Überall lag der Geruch von Büchern in der Luft, die ersten bereiten sich auf Gespräche vor und die ersten Äuglein von Besuchern beginnen zu strahlen. So wahrscheinlich auch meine.

Nachdem wir die ersten Eindrückte gierig in uns aufgesaugt hatten, ging es für uns dann erstmal zu unserem Heimathafen Books on Demand (BoD) , wo bereits auch schon das erste Messehighlight auf mich wartete. Denn mein Buchbaby hat es mit ins BoD-Bücherregal geschafft und lag damit für alle Messegänger aus. Ein wahr gewordener Traum für mich. (Siehe Collage oben) An dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an BoD!

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Nachdem ich also fleißig mein Baby geknipst hatte, wie stolze Mütter das eben so machen, ging es erstmal zu dem hauseigenen Barista von BoD, der zugegeben den BESTEN Kaffee der Messe macht. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der gute Mann mich über die ganze Messe und besonders über diesen einen Tag gerettet hat! 😀

Aber viel Zeit zum Verschnaufen habe ich mir nicht gegönnt, denn dann ging es auch direkt in die erste Gesprächsrunde zum Thema Marketing. Dann folgte ein super interessantes Interview mit Roman Hocke (einige werden ihn vielleicht kennen) und vieles mehr. Und obwohl ich mittlerweile schon recht gut informiert bin, konnte auch ich noch einige Sachen für mich mitnehmen.

Ich flitze also von einem Workshop in den anderen, unterhielt mich mit alten Bekannten und neuen Gesichtern und genoss den Tag in vollen Zügen. Doch bald schon war der erste Messetag rum und für uns ging es erstmal in unser AirBnB, dass mit seiner einen U-Bahn-Station Entfernung in perfekter Nähe zur Messe lag. Eilig schleppten wir unsere Koffer hinein, denn der nächste Termin stand bereits auf dem Programm: Das Pub’n Pub von Leander Wattig.

Mit einer guten Stunde Verspätung kamen wir dort an und hatten einen tollen Abend, auch wenn ich froh war, als ich nach diesem anstrengenden Tag und mit nur zwei Stunden Schlaf endlich im Bett war 😀

Der Donnerstag startete entspannter und vor allem ausgeschlafener. Da wir nur 10 Minuten bis zur Messe brauchten, schaffte uns das nämlich einiges an zusätzlicher Schlafzeit. Zu unserem festen Ritual wurde dann übrigens das Frühstück bei Mcns. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt bei Mcns Frühstück gegessen habe, doch da die Schlange beim Bäcker elendig lang war, haben wir uns dann dafür entschieden. Mehr oder weniger gestärkt ging es dann auch zurück in die heiligen Hallen Frankfurts. Dort gab es meinen morgendlichen BoD Kaffee bevor es erneut zu Workshops, Diskussionsrunden und den Austausch mit Kollegen und Bloggern ging. Der Donnerstagabend verlief dann anders als erwartet. Während Mary und ich schlechte Nudeln im Einkaufszentrum gegenüber aßen, entdeckten wir eine Krimilesung in der gerichtsmedizinischen Fakultät. COOL dachten wir und schnappten uns noch Tanja von Schreibhain und eine ihrer Freundinnen und machten uns zusammen auf den Weg. Bei der Lesung angekommen mussten wir jedoch feststellen, dass die Lesung doch nicht ganz das war, was wir uns vorgestellt hatten. Heimlich stahlen wir uns also davon. Ohne Ziel verschlug es uns dann in ein niedliches italienisches Restaurant, indem es unfassbar leckeres Essen gab – nur leider nicht für uns, denn uns lagen noch die ekligen Kaufhausnudeln im Magen. Dennoch war es ein netter Abend mit tollen Gesprächen und leckeren Getränken.

Der nächste Morgen startete traditionell mit Mcns. Danach ging es wie üblich ins Paradies . Auf meinem Plan stand es diesmal einem Interview mit Sebastian Fitzek zu lauschen und einem Vortrag zum Thema Self-Branding.

Damit war der Donnerstag recht ruhig und ich schaffte es sogar ein Bild mit Sebastian zu machen. Danach nahm ich es in Angriff beim Arena Verlag vorbeizuschauen, denn wie einige wissen, war ich ja in der Shortlist für den Schreibwettbewerb. Am Arena Stand unterhielt ich mich dann mit ihrer lieben Azubine, bis mich die beiden Verantwortlichen begrüßten und wir ein wenig schwatzten. Am Abend flüchteten Mary und ich dann in unsere Unterkunft nur um festzustellen, dass wir dabei waren den Orbanism Award zu verpassen. Wir machten uns also mehr schlecht als recht noch einmal zurecht (An mir ist ein Dichter verloren gegangen :D) und eilten dann zurück zur Messe, wo wir den Orbanism Award verfolgten. Danach schwatzen wir noch ein wenig gemeinsam über das Autorenleben, alte und zukünftige Projekte und vieles mehr. Rückblickend betrachtet war es wohl einer der inspirierensten Abenden, den ich in Frankfurt verbringen durfte. Aber er war noch nicht vorbei! Im Anschluss ging es für uns nämlich noch auf eine Party im Literaturhaus in Frankfurt, das bereits von außen schon eine sehr imposante Erscheinung hat. Auf den Weg dahin kam Mary auch noch dazu ein paar tolle Fotos von Frankfurt bei Nacht zu machen. Wir ließen den Abend also mit netten Gesprächen, leckeren Drinks und guter Musik ausklingen, bevor wir dann gegen 1:00 Uhr ins Bett fielen.

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So ihr lieben, dass soll es mit Teil 1 auch „schon“ gewesen sein. Ich merke gerade, dass er doch recht lang geworden ist. Aber ich will euch ja auch nichts vorenthalten. In Teil 2 werdet ihr dann erfahren, wie die Preisverleihung war und was noch alles so passiert ist in den letzten beiden Messetage! Dranbleiben lohnt sich also.

 

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Ein Blick ins Buch !

Ein Blick ins Buch !

So ihr Lieben,

für alle die gerne nochmal einen Blick ins Buch werfen würden, bevor sie es kaufen, habe ich hier mal ein paar Bilder gemacht, die euch einen ziemlich guten Eindruck davon vermitteln, wie das Print von Innen aussieht. 🙂

 

                    

 

                                                   

 

 

Swannie geht auf Reisen 3.0 Heidelberg

Swannie geht auf Reisen 3.0 Heidelberg

Guten Abend ihr Lieben,

es tut mir leid, dass ich Euch hab so lange warten lassen. Aber bei mir war die letzten Wochen leider ziemlich viel los und es blieb nur Zeit für das Nötigste. Aber besser spät als nie, also hier der Blogpost zum Literaturcamp 2017 in Heidelberg.

Ursprünglich hatte ich gar nicht geplant nach Heidelberg zu fahren, aber nachdem ich das Ticket fürs Camp ganz spontan bei einem Gewinnspiel von BoD ( An dieser Stelle nochmal Danke an BoD ) gewonnen habe, konnte ich gar nicht anders, als meine sieben Sachen zu packen und mich auf den Weg zu machen.

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Klingt erstmal nicht weiter spektakulär, tatsächlich aber gestaltete sich das Ganze ziemlich stressig. Denn wie ihr vielleicht noch wisst, war ich am Donnerstagabend noch in Hamburg auf dem Konzert von Kaleo. Ich bin also 2:30 Uhr völlig knülle ins Bett gefallen, am nächsten Morgen 6:00 Uhr wieder aufgestanden und nach einer Dusche & Frühstück ging es dann für mich bis 13:00 Uhr auf Arbeit. Von da aus  bin ich in Höchstgeschwindigkeit nochmal nach Hause geeiert, um ein paar letzte Sachen in den Koffer zu schmeißen und dann zum Bahnhof zu fahren.

Dort angekommen, hatte ich gerade noch Zeit einen Zwischenstopp bei Mcns zu machen, bevor ich in den Zug gesprungen bin. Erster Stopp Frankfurt am Main.

An der Stelle nochmal ein Danke an den netten Mann, der mir dabei geholfen hat meinen Koffer auf die Ablage zu hieven, bevor es ihm gelingen konnte mich zu erschlagen ️ ( Ich weiß selbst nicht, wieso ich so einen Monsterkoffer dabei hatte, aber ich bin gern vorbereitet …)

Im Zug habe ich die vier Stunden Fahrt dann natürlich genutzt, um ein wenig am Manuskript zu arbeiten, bevor ich in Frankfurt umsteigen musste. (Bild)  Dort durfte ich dann auf den Geschmack der Deutschen Bahn kommen, denn mein Zug hatte Verspätung, aber Gott sei Dank nur 45 Minuten.  Gegen 20:30 erreichte ich dann auch endlich Heidelberg. Mein Hotel lag zum Glück auch nicht allzu fern, sodass ich mich zu Fuß losmachte. 

Im Hotel angekommen, machte ich mich dann kurz frisch, bevor ich nochmal etwas essen ging. Es wurde auch langsam Zeit, denn ich schwöre, mein Bauch war zu diesem Zeitpunkt nur noch ein großes leeres Loch…

Mein Hotelzimmer 🙂 ( Da war es noch ordentlich)

Am nächsten Morgen sollte es dann endlich losgehen. Leider für mich ( die ohnehin schon an Schlafmangel litt) viel zu früh. 7:00 Uhr klingelte mein Wecker, da ich ursprünglich noch vorhatte frühstücken zu gehen. Das verwarf ich dann jedoch, nachdem ich mich doch noch ein Weilchen im Bett aufgehalten hatte…

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8:30 Uhr  machte ich mich dann  schließlich auf dem Weg.

Lustige Story am Rande: ursprünglich war ich in das Hotel gegangen, weil ein lieber Autorenkollege von mir auch dort untergebracht war.Wir verabredeten uns also für 8:30 Uhr vor dem Hotel, um dann gemeinsam zum Camp zu laufen. Blöd nur, dass ich statt das Park Inn das Holiday Inn gebucht hatte… Aus unserem Treffen wurde also nichts und ich musste den Weg zum Litcamp alleine bestreiten. Das wäre ja nicht weiter Dramatisch gewesen, wenn mein tolles neues Handy (mit dem ich ja schon in Hamburg grandiose Erfahrungen gemacht hatte) mich richtig gelotst hätte. Hat es aber leider nicht, weswegen noch ein wenig mehr Zeit verging, ehe ich das Litcamp dann endlich erreichte.

Aber nun genug von meinem Geschwafel.  Was ist denn das Litcamp überhaupt?

Eröffnung des Litcamps

Das Litcamp ist ein Barcamp für alle literaturbegeisterten Seelen. Jeden Tag finden Sessions statt. Das Besondere dabei ist, dass jeder Teilnehmer eine Session anbieten kann. Dadurch kommt natürlich eine ziemliche Masse und Vielfalt an Sessions zusammen. Am Samstag waren es, sofern ich mich richtig erinnere 53 Sessions. Es erschließt sich, denke ich von selbst, dass man bei so einem Angebot und der wenigen Zeit nicht alle Sessions besuchen konnte. Entscheidungsnot war also vorprogrammiert. Es gab Sessions für Autoren, Sessions für Blogger, aber auch Sessions die nicht wirklich mit Literatur zu tun hatten. Es war also bunt gemischt und für so ziemlich jeden etwas dabei. Auf den folgenden Bildern seht ihr mal, was für Sessions es so alles gab. ( Natürlich handelt es sich nur um einen kleinen Ausschnitt)

Es fanden immer mehrere Sessions zeitgleich statt, die jeweils 45 Minuten gingen. Danach war kurz Pause und es ging in die nächste Runde. Am Mittag und Nachmittag gab es dann noch einmal eine längere Pause, die man nutzen konnte, um mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, den Kaffeebecher nachzufüllen oder einfach zu entspannen.

Am Samstag war das Angebot an Sessions sogar so groß, dass es Night Sessions gab. Highlight war unter anderem die Session „Suses Kuriositätenkabinett“. Ich habe Euch mal ein paar Bilder angeheftet, die denke ich deutlich machen, woher der Name der Session kommt.

Sorry ich weiß, dass ich nicht fotografieren kann. 😀

Für Frühstück und Mittagessen wurde übrigens gesorgt und ich kann nur sagen, dass es sehr sehr lecker war !

Mein Fazit!

Das Literaturcamp in Heidelberg ist neben Messen und zahlreichen anderen Veranstaltungen eine tolle Möglichkeit auf Gleichgesinnte zu treffen, in den Austausch zu treten und nebenbei sogar noch etwas zu lernen! Man sollte jedoch bedenken, dass JEDER eine Session machen kann, demnach gibt es eben auch Sessions, die einem vielleicht nicht ganz so gefallen. ABER wer will, kann die Sessions jederzeit verlassen und eine andere besuchen, von daher denke ich, dass das kein Problem ist.

Ob ich nächstes Jahr wieder zum Litcamp fahre weiß ich leider noch nicht, aber ich bin auf jeden Fall froh, einmal dabei gewesen zu  sein !

Eure Swannie 🙂

Swannie geht auf Reisen 2.0

Swannie geht auf Reisen 2.0

Phu ich kann Euch sagen die letzte Woche war eine der anstrengensten, aber sogleich coolsten Wochen seit langem.
Da kommt nur noch die LBM ran. Aber was habe ich eigentlich getrieben, dass ich einmal quer durch Deutschland gefahren bin? Da ich gemerkt habe, dass ich gerne etwas ausschweifend erzähle, habe ich beschlossen zwei Blogeinträge zu schreiben. Nummer 1 über Hamburg, Nummer 2 über Heidelberg und das Litcamp.
Aber ich rede gar nicht weiter lang drum herum, fangen wir mal bei meinem ersten Stopp an: HAMBURG !
Hamburg… Eine Stadt, die ich nach dem SPday nicht wirklich mochte. Es war trist, meiner Meinung nach nicht besonders schön und ich konnte der Stadt nicht wirklich was abgewinnen… Bis zu meinem Hamburgtrip 2.0! Ich bin froh, Hamburg noch eine Chance gegeben zu haben, denn als ich nun das zweite Mal in HH war, habe ich mich in diese tolle Stadt verliebt. Wirklich, wirklich unsterblich verliebt. Ich habe gefühlte Eintausend Bilder gemacht- Hier mal ein paar Ausschnitte

 

kk

Ist das nicht wunderschön? Ihr könnt meine Freundin fragen … Ich habe 80% der Zeit damit verbracht, von der Stadt zu schwärmen. Noch nie hat es eine Stadt  geschafft meine Meinung über sie, derartig zu drehen. Ich kann nicht mal sagen, was mir  so gefallen hat, aber Hamburg steht auf jeden Fall als eines der nächsten Reiseziele auf der Karte!
Aber genug  geschwärmt, wie kam es überhaupt, dass ich nach Hamburg gefahren bin?
Meine beste Freundin hatte mir zum Geburtstag eine Konzertkarte für meine Lieblingsband Kaleo geschenkt. Wie einige von euch wissen, diente diese Band auch als Inspiration für eines meiner Manuskripte, also ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass ich wahnsinnig aufgeregt war.
Wir quälten uns also gegen 5:00 Uhr aus  dem Bett, tranken zwei Tassen puren Koffein getarnt als Kaffee und fuhren dann gute 4 Stunden nach Hamburg.

Da war noch schönes Wetter…
Das war dann übrigens schon der dritte Kaffee… Um circa 9:00 Uhr

Dort angekommen zeigte sich Hamburg von seiner schönsten Seite. Noch.
Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, machten wir uns dann endlich auf den Weg in die Innenstadt.

Kurzer Einschub: Wir waren in kurzen Hosen und Sandalen unterwegs.

Da die Mägen knurrten, machten wir noch einen Zwischenstopp in einem kleinen Café, wo ich mir einen Crepé gönnte.

Doch während wir so seeleruhig dort saßen und uns von der anstrengenden Fahrt erholten, begann die Mitarbeiter bereits draußen die Kissen einzusammeln, die Sonnenschirme zu schließen… Und als wir einen Blick gen Himmel warfen wurde uns auch klar, weshalb. Denn es zog sich langsam aber sicher ganz schön zu.

Da wir jedoch nicht vor hatten die nächsten zwei Stunden in diesen Café zu verbringen, flüchteten wir in die Europa Passage. Wir schafften es gerade so, dann öffneten sich die Schleuse.

Ich schwöre, in echt war das 10 x Dunkler 😀

Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht das Beste aus dem üblen Wetter machen würden. Also beschlossen wir etwas zu essen… Und verirrten uns (Ich wiederhole: Wir hatten kurze Hosen und Sandalen an) in einem Edelrestaurant.  Die Aussicht war der Hammer, die Preise auch 😀

Unsere Aussicht
Romantisches Kerzenlicht gab es auch…

Nach dem Essen hatte sich das Wetter etwas beruhigt, sodass wir uns zunächst Mal auf den Weg zum Auto machten, um uns etwas längeres anzuziehen (Wenigstens hatten wir mitgedacht und uns ein paar  Wechselklamotten eingepackt)
Den restlichen Tag verbrachten wir dann damit, durch Hamburg zu schlendern, ein wenig einzukaufen, Kaffee zu trinken und  schließlich auch damit zum Konzert zu fahren.

Zara hatte 50% reduziert…
Kaffee Nummer 5 an diesem schönen Tag 😀
An  der Stelle ist doch sicher noch Platz für eine lustige Geschichte, wie sie nur uns passieren konnte, oder?
Wir beschlossen also gegen 17:00 Uhr ( Konzert sollte um 18:00 Uhr ) losgehen, zurück zum Auto zu laufen, uns umzuziehen und dann zum Stadtpark zu fahren.
Unser Auto stand in einem netten Parkhaus, also taten wir, was man in so einer Situation eben tut: Wir lösten unseren Parkschein, bezahlten die saftigen Gebühren von 12 € und begaben uns zum Auto. Dort zogen wir uns in aller Ruhe um, machten den Zopf nochmal neu, hingen das Handy nochmal an die Steckdose und fuhren dann in aller Ruhe los. Wir waren circa einen Meter gefahren, als es mir wie Schuppen von den Augen fiel…. Wir hatten unseren Parkschein schon gelöst und waren seit locker einer halben Stunde im Auto… Nun ihr könnt euch denken, wie es ausging. Wir haben natürlich nochmal einen saftigen Betrag von 2 € für die halbe Stunde zahlen dürfen.
Und ja ihr dürft euch fragen, wie verblödet man sein kann, dass haben wir selbst uns nämlich auch gefragt. Aber wie heißt es so schön? Einsicht ist der erste Weg zur Besserung?

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Aber damit sollte unsere Pechsträhne noch nicht enden. Wir verließen also das Parkhaus und machten uns auf den Weg in Richtung Stadtpark. Mit circa 7 Kilometern Entfernung, war er ja nicht wirklich weit entfernt.

Wir lagen also voll im Zeitplan. Dachten wir.
Denn dummerweise kamen wir genau  in den Feierabendverkehr. Das an sich wäre ja nicht weiter dramatisch gewesen, wenn ich nicht ein neues Handy gehabt hätte, dass uns quer durch Hamburg, nicht aber zum Stadtpark führte. Wir  fuhren also im Kreis, fünfmal an der selben Ampel vorbei, drei Kilometer in irgendwelche Seitengassen, wo wir wenden sollten, ehe wir dann irgendwann auf die Straße kamen, die zum Stadtpark führte. Eine nette Stadtrundfahrt, auf die wir aber gerne auch verzichtet hätten.
Zu dem Zeitpunkt  war eine gute  Stunde vergangen und es war bereits 18:00 Uhr – Aus unserem tollen Plan, sehr früh dazu zu sein, um in die erste Reihe zu kommen, wurde demnach nichts mehr.
Wir schafften es mit Ach und Krach und kamen 19:15 Uhr  an der Location an. Die Vorband sang bereits und wir waren nervlich am Ende.
Doch Hamburg wäre nicht Hamburg, wenn es nicht noch einen drauf setzten würde.
Alle die am 22.06.2017 in Hamburg waren, erinnern sich vielleicht an die „Husche“ die 19:20 Uhr  vom Himmel kam. Leute, ich sag euch ich war in meinem Leben noch nie so nass. Ich sah aus, als wäre ich aus der Dusche gekommen. Meine Schminke hing mir sonst wo, meine Lederjacke war durch, meine Haare haben getropft…. ES HAT GESCHÜTTET WIE AUS EIMERN. Dagegen war selbst das Unwetter vom Morgen ein  Witz. Okay, das ist gelogen, ganz so schlimm war es nicht, aber macht euch gerne selbst ein Bild davon:
Dieses Bild ist nicht schön, aber selten….Dennoch werdet ihr keine größere Variante davon zu Gesicht bekommen 😀

Ein was Gutes hatte das Ganze natürlich- Wir schafften es zwar nicht mehr in die  Erste, dafür aber in die zweite Reihe. An der Stelle danke ich all den Weichspülern, dass sie sich unter ihren Schirmen versteckt haben

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Aber genug geredet, hier habt ihr mal ein paar Eindrücke vom Konzert

Gerne hätte ich Euch auch ein Video eingefügt, aber das hat den Rahmen überschritten….
Ich muss gestehen, dass es nicht das beste Konzert war, auf dem ich je  gewesen bin. Der Platz geht tatsächlich an Royal Republic, aber dennoch war es toll eine derart insprierende Band mal live und in Farbe zu sehen. JJ’s Stimme ist in Natura beinahe noch besser, als auf den Bändern und ich  würde trotz allem auch zum nächsten Konzert rennen, sofern das nicht wieder 5 Stunden Fahrt bedeuten würde. Alles in Allem hatte ich also einen wirklich gelungenen Tag in Hamburg, auch wenn HH sich scheinbar nicht so sehr gefreut hat uns zu sehen, wie wir es getan haben … 😀
Das wars erst Mal. Im nächsten Blogpost berichte ich dann, wie ich das Litcamp17 fand !
Bis dahin.
Eure Swannie <3
Swannie geht auf Reisen : Der Self-Publishing Day 2017

Swannie geht auf Reisen : Der Self-Publishing Day 2017

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich Euch ein wenig von meiner Reise oder eher meinem Ausflug nach Hamburg erzählen.
Aber first of all, wie kam es überhaupt dazu?
Im Zuge der Leipziger Buchmesse (hach da könnte ich gleich wieder anfangen mit schwärmen…) haben ich und meine Autorenkollegin/ Wing  Mary Cronos an einem Gewinnspiel der Self-Publishing Plattform TwentySix mitgemacht. Und Hurra, Hurra ich habe gewonnen ! Und zwar ein Ticket für den Self-Publishing Day in Hamburg, eine Übernachtung im Hotel Motel One und eine Führung durch die Produktionsstätte von BoD ! Und das Ganze nicht nur für mich, sondern auch für eine Begleitperson.
Als ich die Mail mit der Info über den Gewinn erhalten habe, bin ich total happy durch mein Haus getanzt,Happy GIF - Find & Share on GIPHY

,was im Übrigen wohl so aussah und  habe versucht Mary zu erreichen. Vergeblich im Übrigen, ich konnte ihr die tollen News erst eine Stunde später mitteilen!
Tja und nun war es endlich soweit, wir konnten unsere Reise nach Hamburg antreten.

Die Vorfreude war natürlich riesig. Ich glaube, für uns Autoren gibt es nichts Schöneres, als unter Gleichgesinnten zu sein. Man fühlt sich einfach völlig inspiriert und elektrisiert.
Wie auch immer, wir packten also unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg gen Norden.
Die Autofahrt stellte sich mit 6 Stunden als recht lang heraus, aber bis auf eine kurze Husche spielte uns zumindest das Wetter und auch der Verkehr in die Karten. Außerdem konnten wir uns die Zeit recht gut vertreiben…
The Late Late Show With James Corden GIF - Find & Share on GIPHY
10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung  erreichten wir dann auch Nordstedt. Ursprünglich hatte ich einen zeitlichen Puffer von 2 Stunden eingeplant. Offenkundig ( Wo sind die Sherlockfans?)hat das nicht ganz so gut geklappt 😀 Aber Gott sei Dank haben wir es noch pünktlich geschafft.
Bei BoD angekommen wurden wir dann herzlich begrüßt.

Nachdem uns die Geschäftsführer Dr.

Gerd Robertz und Yogesh Torani zusammen mit Pressesprecher Thorsten Simon einen kleinen Vortrag gehalten haben, wurden wir dann in mehrere Gruppen unterteilt und in das Herz der Produktionsstätte geführt.
Dort hat man uns die unterschiedlichen Maschinen und deren Funktionen erläutert und wir waren live dabei, wie einige Buchbabys entstanden. 
Im Anschluss gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein mit Getränken und lecker Häppchen.
Wer kann da schon Nein sagen?
Danach haben wir in aller Ruhe in unserem Hotel eingecheckt und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Der nächste Morgen startete recht früh, nämlich 7:00… Und das an einem Samstag.
Aber das war in Ordnung, denn, die Autoren unter euch werden es kennen, die Vorfreude vor Veranstaltung, wie Messen oder Autorentreffen ist immer riesig, da würde man auch früh um fünf aufstehen, wenn es nötig wäre.
Nachdem wir uns also aus dem Bett gequält und zurechtgemacht hatten, ging es dann ab zum Frühstück, was wirklich lecker war.
Übrigens lief das Machen der Bilder nicht so entspannt ab, wie es aussieht, denn Mary hat ihren Orangensaft verkippt….
Im Anschluss ging es dann zum Novotel Alster. Für uns ging es jedoch erstmal ins Falsche 😀 In Hamburg gibt es merkwürdigerweise zwei Novotels, die auch noch nebeneinander stehen.  Verpeilt, wie ich bin, habe ich uns natürlich erstmal ins Falsche gefahren. Gott sei dank, war  das andere nur 500 Meter entfernt !
Im richtigen Novotel angekommen, wurden wir dann begrüßt und reich beschenkt.
dav

Nachdem wir uns dann noch einige Minuten mit anderen Autoren unterhalten konnten, starteten dann die Vorträge. Den Anfang machte Matthias Matting (Selfpublisher Bibel) zum Thema Markttrends, gefolgt von Thorsten Simon (Pressesprecher BoD) zum Thema  Bewegungen im Self-Publishing und zu guter letzte Tina Lurz, die uns Lovelybooks und die damit verbunden Möglichkeiten etwas näher brachte.
Es folgte  eine kleine Pause für alle Naschkatzen und dann startete auch schon der erste  Workshop. Meinen ersten Workshop hatte ich bei Johannes zum Winkel über das Thema „Schreib und vergiss den Leser nicht“.
Der Workshop war sehr informativ und hat viele Dinge ins Licht gerückt, die man vielleicht im Normalfall gar nicht so berücksichtigt. Zum Beispiel, wie wichtig es sein kann, dass das eigene Cover sich der bereits  vorhanden Cover desselben Genres anpasst.
Danach gab es Mittag und das wurde auch Zeit, denn 13:00 darf der Magen schon mal knurren.
Nachdem wir uns mit leckeren Nudeln und Schokomousse gestärkt hatten, startete der zweite  Workshop. Diesmal war ich bei einem Workshop von Björn Tantau zum Thema Internet Marketing.
Auch hier haben wir einige nützliche Hinweise bekommen, wie wir das Marketing vorantreiben können.  Marketing ist ja generell so eine Sache bei uns Self Publishern, deswegen war es sehr interessant mal den Profi zum Thema zu lauschen.
Es folgten, dann noch einmal drei Vorträge angefangen hat Sonja Jüde, die uns über das Coporate Design unterrichtete, gefolgt von Rene Junge, der erläutert hat, inwiefern und für wen sich Gratisaktionen lohnen und zum krönenden Abschluss hat Ruprecht Frieling die Literaturagentin Vanessa Gutenkunst ins Kreuzfeuer genommen.
Wie Ihr seht, hatte der Self-Publishing Day also eine ganze Menge zu bieten. Wie immer haben wir auch wieder tolle neue Kontakte geknüpft. So haben wir zum Beispiel die tolle Jasmin Zipperling von Autorenwelt kennengelernt und einige weitere Autoren.
Zwischen all dem Trubel durften Mary und ich auch ein Interview geben, aber ich weiß noch nicht, wann und wo es gezeigt wird.
Aber ich halte euch natürlich auf dem Laufenden!

Nach einigen aufregenden Stunden endete dann der Self- Publishing Tag und für uns ging es zurück nach Berlin. Leider viel zu schnell, wie wir feststellen mussten.
Man hatte sich gerade wieder an das Feeling gewöhnt, da war es schon wieder vorbei .
Aber bis zur Frankfurter Buchmesse ist es ja nur noch ein Katzensprung

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Wie kam ich zum Schreiben?

Wie kam ich zum Schreiben?

Meine Leidenschaft, meine Liebe, mein Traum, meine Zukunft– das Schreiben.

Wie kam es eigentlich dazu?
Ich schreibe seit meiner Jugend, so weit reichen zumindest die Word Dokumente zurück 😀
Zu diesem Zeitpunkt waren meine Ergebnisse natürlich eher schlecht als recht, aber hey jeder fängt mal klein an. Und wäre es von Anfang an gut gewesen, hätte ich heute nichts mehr, worüber ich lachen könnte, denn es ist immer wieder aufs Neue lustig, wenn man mal in ein altes Manuskript reinliest.
Aber von Anfang an.
Dass ich viel Fantasie habe, bemerkte ich recht früh, denn kaum war ich alt genug, registrierte ich mich im Schüler CC ( kennt ihr das noch? ).

Dort habe ich dann mit Freunden, gern auch mal mit Fremden, sogenannte RPGs geschrieben (für alle die es nicht wissen –Role playing game).Dabei haben wir uns natürlich die verrücktesten Geschichten ausgedacht. Und auch etwas anderes hat mir das RPG beigebracht, und zwar Charakterentwicklung. Wir haben unsere Charaktere immer in Form eines ellenlangen Charaktersteckbriefs entworfen. Und jeder wird wissen, dass eine Geschichte nichts ohne tiefgründige Charaktere ist. In dem Zusammenhang betrachtet, hat mir das RPG also nicht nur geholfen meine Fantasie unterzubringen, sondern hat mich gewissermaßen auch auf etwas „Größeres“ vorbereitet.
Doch irgendwann hat es mir nicht mehr gereicht die Geschichten zu teilen und ich habe damit begonnen meinen ersten Roman zu schreiben. Ja, ich habe sofort mit dem Roman begonnen. Keine Kurzgeschichten, keine Gedichte- Es musste ein Roman sein.
Rückblickend betrachtet hätte es mir wohl ganz gut getan, wenn ich erstmal kleine Brötchen gebacken hätte, aber ich war noch nie der Typ für kleine Brötchen, bei mir musste immer alles groß werden und schnell gehen. Aber mittlerweile habe ich realisiert, das die Brötchen nicht von Anfang an groß sind, sondern erst im Ofen aufblähen…

Ich begann also meinen ersten Roman zu schreiben. Na ja oder besser gesagt die ersten fünf Seiten eines Romans. Und bei diesen fünf Seiten blieb es dann auch. Ich hatte das Schreiben maßlos unterschätzt. Aber nur, weil es mit dieser Geschichte nichts geworden ist, ließ ich mich nicht unterkriegen. (Selbst wenn ich gewollt hätte, ich wäre wahrscheinlich vor Ideen geplatzt) und so folgen diesen fünf Seiten ein neuer Romananfang, der schon mal sieben Seiten hatte und so weiter…
Zu dem Zeitpunkt waren meine Manuskripte stark historisch beeinflusst . Jetzt fragt mich bitte nicht, wie ich auf die Idee kam mein 14-jähriges -Selbst könnte einem historischen Fantasy Roman gewachsen sein.
Später folgte ich dann dem Twilight-Hype und schrieb eine Story über Vampire, diese wurde sogar ganze 57 Seiten lang. An der Stelle wird es Zeit für ein Geständnis, wahrscheinlich habt ihr euch schon gefragt, woher mein Name kommt.
Ich sehe bildlich vor mir, wie euch ein Licht aufgeht und ihr theatralisch mit den Augen rollt, aber ja ich bekenne mich schuldig , mein Pseudonym ist durch die Bis(s) -Reihe beeinflusst.

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Ich wollte ein Pseudonym, dass für mich eine Bedeutung hat. Klar, es sollte auch gut klingen, aber ich wollte mehr. Das E.R. die Initialen meines bürgerlichen Namens sind, ist wahrscheinlich den meisten klar. Swan hingegen ist der Nachname einer Protagonistin , die mich in meinem Schaffensprozess irgendwie beeinflusst hat. Und ja meine lieben Leute, wir reden hier von der Biss-Reihe. Sie war die erste Reihe, die ich nicht aus der Hand legen konnte. Die erste Reihe, die mich richtig gefangen genommen hat ( mal abgesehen von den Pony-Romanen, die jeder mit 9 Jahren gelesen hat) und so verschrien die Sie auch sein mag- Ich habe Sie geliebt, liebe Sie immer noch und werde Sie auch immer lieben. Deswegen stehe ich auch dazu, dass mein Name von Bella Swan abstammt.
An alle die jetzt nicht vor Schreck schon den Tab geschlossen haben :  Ich freue mich sehr, dass ihr weiterhin dabei bleibt ! 😀
Das Pseudonym stand natürlich nicht von Anfang an, also springen wir nochmal ein Stück zurück.
Ich schrieb also munter einen Romananfang nach dem nächsten, brachte jedoch kaum etwas zu Ende. Was heißt kaum… Ich brachte nichts zu Ende. Um genau zu sein, kam ich in den meisten Fällen (ausgenommen der Vampirstory) nicht mal über die ersten 20 Seiten hinweg…
Aber einige Jahre später, ich schätze 13 oder 14 hatte ich eine Idee im Kopf, die mich nicht mehr losließ. Sie wollte raus. Und so begann ich ohne eine Ahnung, wohin es gehen sollte darauf loszuschreiben. Wie würde Goerge R.R. Martin jetzt sagen? Ich begann ein paar Samen zu streuen.
Die Idee kam übrigens vor dem Panem-Hype. Leider aber nach dem 50- Shades of Grey- Hype und so begann ich eine erotisch angehauchte Dystopie zu schreiben.

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Aber wie es mit Samen nun mal so ist, man weiß nicht unbedingt was aufgeht und was nicht. Und so schrieb ich gute 90 Seiten an einem Plot, der ungefähr so durchdacht war, wie der Schönefelder Flughafen – Gar nicht.
Ich habe ein paar mal probiert das Manuskript zu retten, immerhin liebte ich die Geschichte. Aber glaubt mir, wenn ich sage: Da war Hopfen und Malz verloren.
Und so schleppte ich die Idee mehrere Jahre mit mir herum. Sie ließ mich einfach nicht los, doch ich wusste, dass die 90 bereits getippten Seiten für die Tonne waren. Das Schlimmste daran war, dass ich kein Linkin Park mehr hören konnte, ohne dass ich die Charaktere vor mir sah. Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber ich bekomme eine Idee immer durch ein spezielles Lied. In meinem Kopf wird dann ein Kinotrailer gebastelt und schwups weiß ich was ich zu tun habe. Problem ist nur, dass dieser Trailer immer abläuft, wenn ich das entsprechende Lied höre( für alle, die jetzt neugierig geworden sind:


Ich schleppte also die Geschichte mit mir rum und mied Linkin Park so gut es ging, denn ich wollte nicht daran erinnert werden, dass ich eine so tolle Idee(wie ich fand) vor die Wand gefahren hatte.
Es folgten also gute zwei, drei Jahre, die ich gar nicht schrieb. Hier und da probierte ich mich mal an einer neuen Idee, doch es scheiterte an den üblichen 20 Seiten.
Und alle Autoren werden wissen was ich meine, wenn ich sage: Nichts ist nerviger, als jahrelang dieselben Charaktere mit sich herumzutragen, dieselbe Geschichte, ohne sie loszuwerden, ohne sie erzählen zu können.
Und so traf ich einen Entschluss. Ich wollte das Buch nochmal komplett neu machen. Ich stellte also den Plot um, entwarf teilweise neue Charaktere und Handlungsstränge und perfektionierte das Desaster, was mir in Form von 90 A4 Seiten bereits vorlag.

Und dann ? Schrieb ich, aber nicht weiter. Nein ich fing bei 0 an.

Wie es das Schicksal so wollte, hatte ich zwischen meinem Abschluss und der Ausbildung 2 Monate frei. Und die nutzte ich. Tja und 2 Monate später stand Band 1 meiner Dystopie. Wenn auch nur in der Rohfassung, aber er stand.

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Ihr seht also es geht. Und an alle, die noch wie damals am verzweifeln sind, weil Sie es nicht bis zum Ende schaffen : Ihr müsst es nur einmal packen, nur einmal. Danach geht es von allein.
Meinem ersten Manuskript folgten im nächsten halben Jahr noch zwei weitere. Einmal die Fortsetzung und der erste Band einer neuen Reihe.
Also tut mir einen Gefallen und gebt nicht auf. Manchmal brauch es Monate oder Jahre, um ein Buch zu beenden, aber ihr schafft es. Ihr dürft nur nicht aufgeben.

Ihr habt noch Fragen? Dann könnt ihr mir diese gerne in den Kommentaren stellen oder mir auch gleich eine Mail über das Kontaktformular senden !

Swannie stellt sich vor !

Swannie stellt sich vor !

Hallo an alle da draußen!

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Schön, dass ihr hier seid !
Mein Name ist E.R.Swan. Ich bin Autorin mit Leib und Seele und das meine ich wörtlich, denn ich könnte schwören, dass kein Blut, sondern Tinte durch meine Adern fließt.
Aber bevor wir im nächsten Blogeintrag zu der größten meiner Leidenschaften kommen, möchte ich euch erstmal etwas zu mir als Person verraten, damit Ihr auch wisst, mit wem Ihr es hier überhaupt zu tun habt.
Wenn ihr mich ansprechen wollt, könnt ihr dies gern mit dem Spitznamen (kreative Testleser muss man haben) Swannie, aber gern auch einfach mit Emily tun. Ich bin 19 Jahre jung (gerne mach ich mich auch mal ein Jahr jünger- Ist doch schlimm, kaum hat man sich dran gewöhnt, wie alt man ist, ist man schon wieder ein Jahr älter ) und komme aus der Nähe von Leipzig. Und ja, ich kann auch sächseln, aber ich habe es ganz gut im Griff. Eigentlich hört man es nur heraus, wenn ich gestresst oder wütend bin. Solltet Ihr also in den Genuss meines Dialekts kommen, habt Ihr mich entweder zu einem ungünstigen Zeitpunkt erwischt oder macht irgendwas falsch.
Neben dem Schreiben, Überraschung, Überraschung, liebe ich es zu Lesen, dabei bevorzuge ich mein Heimatgenre die Dystopie und ja, meine Lieblingsbücher sind die Tribute von Panem.

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Neben dem Lesen und Schreiben gilt meine zweite Liebe der Musik. Und dabei bin ich sehr vielseitig.
Zum einen liebe ich klassische Musik á la Ludovico Einaudi oder Debussy, andererseits wäre ich aber auch nur halb so produktiv ohne meine epischen Soundtracks von Audiomachine, Two Steps from Hell oder James Newton Howard.
Tja und dann wäre da noch die Rockgöre in mir, die von Linkin Park, über Bring me the Horizon, bis hin zu Royal Republic und Kaleo alles hört…
Demnach ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass in meinem dritten Manuskript besonders die Musik eine wichtige Rolle spielt.
Ansonsten gibt es nicht viel mehr über mich zu sagen, außer, dass ich ein absoluter Kaffeeliebhaber und Unter- der –Dusche- Sänger bin.Sing GIF - Find & Share on GIPHY

P.S. Wie ich zu meinem Pseudonym kam erfahrt Ihr übrigens im nächsten Blogpost, in dem ich Euch auch erzähle, wie ich zum schreiben gekommen bin.
Ihr habt noch Fragen? Dann könnt ihr mir diese gerne in den Kommentaren stellen oder mir auch gleich eine Mail über das Kontaktformular senden !

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